22. Mai 2015

Ein Interview und seine Geschichte

von Jessica Schober

Ich rufe in den Wald hinein – und es brüllt zurück. Die überraschende Resonanz auf einen Burgenblogger Beitrag: Ein #Siffgate-Storify

Es ist eine helle Freude zu sehen, wie viel Aufmerksamkeit dieser gutgelaunte Blog gerade erfährt. Ich bin stolz zu sagen: Kluge Leser seid ihr, sind Sie alle – munter wird hier diskutiert! Dass das Mittelrheintal müde sei, kann man wirklich nicht behaupten. Das zeigt sich jetzt an einem meiner Beiträge: Als eine meiner ersten Amtshandlungen habe ich Anfang Mai den Welterbe-Beauftragten interviewt. Im Gespräch auf der Burg Sooneck hat Kulturstaatssekretär Walter Schumacher mit mir ganz offen über Licht und Schatten im Mittelrheintal geredet. Jetzt fordern manche seinen Rücktritt. Die einen nennen es Scoop, die anderen finden es untragbar. Hier habe ich die Geschichte hinter der Geschichte zusammen getragen:

 

Dazu will ich ein bisschen aus dem Nähkästchen plaudern. Eines vorweg: Hier ist Klartext-Zone. Das heißt: Im Burgenblog dürfen Menschen sagen, was sie denken. Ich bin keine Lokalzeitung auf zwei Beinen. Ich habe auch keinen Bildungs- oder Unterhaltungsauftrag. Das Gespräch mit Herrn Schumacher hat mir vor allem Spaß gemacht, weil der Mann viele Perspektiven einnehmen kann: Er ist Journalist, Politiker und wurde mir vorab als „barocker Typ“ vorgestellt. Ich war überrascht, dass er so offen antwortete.

Die jetzige Debatte zeigt zwei Dinge sehr schön. Erstens: Die Reflexe im Mittelrheintal funktionieren. Ein Hämmerchen fällt aufs Knie, das Schienbein schnellt nach vorne. Wenn einer was sagt, schießt der andere zurück. Die etablierten Diskussionspartner kämpfen ihre Schlachten in etablierten Medien. In den Kommentaren der Mittelrheiner kommen aber auch die vielen Zwischentöne zum Vorschein. Interessant auch, dass mein Blogbeitrag allein erst gar nicht so viel Resonanz erzeugte. Erst ein Leserbriefschreiber in der Rhein-Zeitung brachte wohl den CDU-Generalsekretär dazu jetzt Schumachers Rücktritt zu fordern.

Die Diskussion zeigt aber noch etwas anders, eher auf der Burgenblogger-Meta-Ebene: Ich bin hier tatsächlich frei. Die Projektpartner lassen mich machen. Bezahlt werde ich ja immerhin von der Entwicklungsagentur Rheinland-Pfalz e.V. Sich aus Landesgeldern einen Nestbeschmutzer finanzieren, so könnte man das nennen. Tut aber keiner. Bisher rief noch keiner an, um mich zu zäumen. Also gute Nachrichten für alle, die sich eine unabhängige Burgenbloggerin wünschen. (Und wahrscheinlich schlechte Nachrichten für alle, die jetzt fragen: Wie werden wir den Hofnarrren wieder los?)

Soll mal keiner sagen, Lokaljournalismus hätte keine Wirkmacht. Selbst aus der schönsten Idylle lässt sich der Burgfrieden stören. Abschlussfrage: Wer traut sich als nächstes auf die Burg Sooneck zum Interview?

 

23 Kommentare

  • Tja, liebe/-r lufi: Ich kommentiere dies jetzt erst ein halbes Jahr später, weiß daher nicht, ob Dich mein Kommentar überhaupt noch erreicht, aber Deine Argumentation steht auf schwachen Beinen. Dass sich jemand über vier Jahre mit einem Thema auseinandergesetzt hat, heißt gerade im gestalterischen Bereich nicht, dass er per se eine gelungene Lösung präsentiert. Ich bin gespannt auf die Ergebnisse der Umgestaltung. Denn selbst wenn die Idee vielleicht doch großartig sein sollte, so wird doch vieles im Zuge der Umsetzung (aus Kostengründen, aus Umweltrücksichten, aus Machbarkeitsgründen) vernachlässigt, ausgelassen oder abgeändert. Also, nicht andere als ahnungslos beschimpfen.

    Mit freundlichen Grüßen aus Köln

    Joachi

  • Tim sagt:

    Eben habe ich die Diskussion vom Mainzer Landtag verfolgt und muss sagen: Ich mag Herr Schumacher jetzt noch mehr!
    Ich fand es auch interessant von Ihm zu hören was er bisher alles gemacht hat als UNESCO Beauftragter. Und das hat er bisher etwas versäumt finde ich. Hier im Tal ist sich manch einer gar nicht bewusst was es bedeutet Welterbe zu sein! Und viele wissen gar nicht wieviel Geld schon von der UNESCO geflossen ist und vor allem für was. Das kann und sollte man kritisieren, aber nicht die Äußerung die er beim Burgenblogger Interview gemacht hat!
    Traurig fand ich eben von Ihm zu hören das die Gästekarte gestorben ist weil zu wenige mitmachen wollen. Da zeigt sich doch unser Mittelrheintal wieder von seiner besten Seite für die Touristen! Ich war letztes Jahr mit meiner Familie in Roßhaupten im Allgäu wo es auch eine Gästekarte gibt mit der man unter anderem KOSTENLOS Bus und Bahn fahren kann! Das war eine wirklich tolle Sache! Ich hatte noch überlegt warum es das bei uns am Mittelrhein nicht gibt. Kurze Zeit später habe ich dann gelesen das es eine solche Karte hier auch geben soll was eine echte Bereicherung gewesen wäre. Das da jetzt zu wenige mitmachen wollen ist einfach nur rätselhaft! So bekommt man keine Gäste hier her!

    Noch etwas zu Dir Jessica: Bevor Du angefangen hast zu Bloggern hatte ich etwas angst das sich nur Leute um Dich scharren die Dir erzählen wollen wie toll und positiv doch hier alles ist, und das Du als fremde vielleicht auch drauf reinfällst und entsprechend berichtest. Du hast mir sehr schnell gezeigt dass es nicht so ist und das finde ich einfach nur super! Jetzt bist Du sogar schon Thema im Landtag! Also wenn es jetzt nicht bald Autogrammkarten oder Autogrammkastanien gibt…… ;-)

    • lufi sagt:

      Wenn immer wieder aus Mainz hört, welche Summe bereits in das Tal geflossen sein sollen, fragt man sich manchmal, für welche Dinge denn. Und ob es nicht doch eher Dinge waren, die sowieso in den Aufgabenbereich des Landes fielen…..

  • Eva sagt:

    Weil ich es als unnötige Bevormundung empfinde. Der Mittelrhein ist auch ( noch) ein Ort in dem Menschen wohnen und nicht nur ein Freilichtmuseum für Touristen.

    • Eva sagt:

      Ups, der Kommentar sollte eigentlich als Antwort zu meinem Beitrag vom 23.05. erscheinen.

    • Frauen_vor_Flusslandschaft sagt:

      Ein Konzept ist erst einmal nur ein Vorschlag, an den sich niemand halten muss (tun manche ja auch nicht, entsprechend peinlich sehen einige der farblich selbst gestrickten Häuserfassaden dann auch aus).

      „Bevormundung“ von uns Menschen am Mittelrhein ist es in meinen Augen aber, wenn für nun wirklich teures Geld ein tiefer Graben in den Loreley-Felsen gerammt wird – was man niemals wieder rückgängig machen kann.

      Eine Hausfassade können Sie jederzeit wieder überstreichen.

      Erkennen Sie den Unterschied?

  • Frauen_vor_Flusslandschaft sagt:

    @lufi: Vier Jahre mit dem gesamten Areal auseinandergesetzt? Dann verstehe ich umso weniger, dass man die Mutter aller deutschen Felsen, die Loreley, so massiv beschädigen will, um ihre Attraktivität zu erhöhen (was sagen eigentlich Geologen und Gesteinsexperten zu diesen Plänen, einen tiefen Hohlweg in den Schiefer zu schneiden?).

    Ich kenne niemanden hier (in der Gegend der Loreley), der diese Planung gut findet. Wirklich niemanden. Auch Sie sagen ja dazu nichts.

    Ansonsten hat der FAZ-Journalist schon sehr genau beschrieben, was da geplant ist.

    Einfach nur schrecklich…

    • Frauen_vor_Flusslandschaft sagt:

      Prima Link, danke!

      Und all diese in der Bilderstrecke gezeigten kleineren und größeren Schandflecke zu beseitigen, das kostet bestimmt genauso viel, wäre aber sehr viel sinnvoller, als einen tiefen Graben in den armen Berg zu fräsen…

  • Eva sagt:

    Ich bin ehrlich noch empört über die Aussagen von Herrn Schumacher über die VG Loreley. Seit Jahren kämpfen die für die Brücke, für die Loreley und setzen sich dafür ein, dass dort oben Konzerte stattfinden können, bei denen, da hat Herr Schumacher schon recht, die Stimmung zum Niederknieen schön sein kann. Die VG hat als eine der ersten in die Fusion mit der NachbarVG durchgeführt, nach den Wünschen von Mainz. Aber für sie selbst gib es aus Mainz null Unterstützung geschweige denn Geld. St. Goarshausen stirbt vor sich hin und ich frage mich, wer da in zwanzig Jahren überhaupt noch ist, um etwas Sifffrei halten zu können.
    Herr Schumacher freut sich über Ihren Zuzug im Mittelrheintal, aber was hat die Politik denn gemacht, dass erst gar nicht so viele Menschen wegziehen? Jetzt zu sagen, jammert nicht, ihr seid selbst schuld, finde ich unverschämt.

    Geld gibt Mainz dann zum Beispiel gerne für ein Farbkonzept fürs Mittelrheintal aus:

    http://sgdnord.rlp.de/einzelansicht/archive/2011/may/article/farbkonzepte-fuer-das-welterbe-oberes-mittelrheintal-werden-am-16-juni-vorgestellt-1/

    • Frauen_vor_Flusslandschaft sagt:

      Was ist denn an einem fundierten Farbkonzept schlecht? Oder warum führen Sie ausgerechnet dieses als eine Art Negativbeispiel für Geldausgeben an?

  • Skandinavien sagt:

    Ich komme vom Mittelrheintal und bin froh dort nicht mehr zu leben. Zwar ist die Landschaft wunderschön, die Leute aber sind – wie Herr Schumacher bereits sagte – völlig lokalpatriotisch und engstirnig. Auch wenn die Menschen vorwiegend freundlich sein mögen, sie nerven mit Ihrem Lokalpatriotismus. Die meisten der Bewohner des Tals können doch gar nicht über den Tellerrand hinaus blicken.
    Danke, dass es noch so offene Leute wie Herrn Schumacher gibt, die auch mal die Wahrheit aussprechen können. Und die rheinland-pfälzische CDU (die ganzen Dörfer im Mittelrheintal sind im Übrigen auch völlig zugepflastert mit Leuten aus der JU – bääh!) nervt langsam mit ihren ständigen Forderungen nach Rücktritten. Ich möchte die SPD nicht in den Himmel loben, aber sie scheut sich im Gegensatz zur CDU nicht den Finger immer wieder in die Wunden zu legen, auch mit dem Wissen, dass das vielen nicht gefällt und man dafür ggf. abgestraft wird. Das passiert auch auf Bundesebene immer wieder. Nur kurz am Rande: Als die SPD vor etwa 15 Jahren regiert hatte, lag die Arbeitslosenquote bei 5 Millionen. Heute Sind es knapp 2 Millionen weniger. Nein, es sind nicht 2 Millionen weniger, es sind nur in der Statistik 2 Millionen weniger. Alles reine Definitionssache. Aber gut, ich drifte ab.

    Daumen hoch, Herr Schumacher, sagen Sie weiter die Wahrheit!

  • Friederike sagt:

    Hach, ist das herrlich! so werden offenbar längst überfällige Diskussionen angestoßen. Weiter so. Gute Interviewpartner werden sich weiterhin finden. Oder wie wäre es jetzt mal mit einem streitgespräch Schumacher / Generalsekretär, mit offenem Visier auf der Burg? ;-)

  • Ein CDU-Politiker fordert den Rücktritt eines SPD-Politikers und nächstes Jahr ist Landtagswahl in Rheinland-Pfalz. Chapeau! Willkommen im Auenland bei den Polit-Hobbits, die im thematischen Bällchenbad der Provinz herumtoben. Ich bin nach zwanzig Jahren Berlin wieder in meine rheinland-pfälzische Heimat zurückgekehrt – ich wohne nur wenige Kilometer von ihrer Burg entfernt – und staune über die kleinkarierte Humorlosigkeit mancher Zeitgenossen. Ich hoffe, Sie stehen einfach drüber und lassen sich von diesen Scharmützeln im Märklin-Format nicht einschüchtern. In einem halben Jahr sind Sie woanders – und diese Tatsache gibt Ihnen alle Freiheiten ;o)

  • Vor einem Jahr besuchte ich Sankt Goarshausen zum ersten Mal. Als Liebhaberin alter Gebäude mit Geschichte freute ich mich über die vielen leerstehenden und unrenovierten Gewerbeimmobilien. Wie Kapseln aus einer anderen Zeit gaben sie einen Einblick in die goldene Zeit des Mittelrheintals: Die Fünfziger- und Sechzigerjahre. Ich machte viele stimmungsvolle Fotos und empfahl jedem der es hören wollte, Sankt Goarshausen als Geheimtipp für Urban-Explorer, Instagramer und Fotowalker zu vermarkten. So könnte man dem Investitionsstau etwas Positives abgewinnen..
    Sauber geleckt, bunt und positiv … so mag es in Linz sein oder in Bad Honnef. Wer diesen Eindruck von der Region unterhalb der Loreley vermitteln möchte, macht sich etwas vor.

    Die Loreley selbst habe ich nicht besucht, verweise an dieser Stelle jedoch auf den Blogpost der Journalistin und Stadträtin Katrin Vetters vom 03.11.2013 http://katrinvetters.de/wir-spielen-nicht-mehr-mit/ . Sie setzt sich auch für den Erhalt des Häusener Krans ein — ein Zeugnis der Industriekultur, das lange als Schandfleck galt.

    P.S.: Was die Urban-Explorer-Idee betrifft: Ich komme gerne mal zum Brainstormen vorbei ;-)

    • Katrin sagt:

      Danke, Alice, dass Du so unverdrossen für Sankt Goarshausen wirbst. Deinen liebevollen Blick auf die leicht morbiden Ecken der Stadt finde ich sehr sympathisch. Mir als Stadträtin wäre es natürlich lieber, unsere „vielen leerstehenden und unrenovierten Gewerbeimmobilien“ würden saniert und bald wieder mit neuem Leben gefüllt. Einstweilen heiße ich Urban-Explorer und Raumpioniere willkommen, denn das Mittelrheintal bietet das, was in den angesagten Metropolen längst verloren ging: viel günstigen Raum für Menschen mit guten Ideen, für Künstler (siehe Detlev Kleinen http://katrinvetters.de/making-of-kieskunst/), Gastronomen und Unternehmer (http://www.mittelrhein-rafting.de/).
      Vielleicht erreicht dieser Burgenblog ja auch das: die Aufmerksamkeit auf das enorme Potenzial zu lenken, das hier schlummert.

    • Frauen_vor_Flusslandschaft sagt:

      >>Als Liebhaberin alter Gebäude mit Geschichte freute ich mich über die vielen leerstehenden und >>unrenovierten Gewerbeimmobilien.

      Die Leute, die hier wohnen und arbeiten, die freuen sich genau darüber nicht.

      Aber der Ort kann sich jetzt vermutlich über all diejenigen „Urban-Explorer, Instagramer und Fotowalker“ freuen, die jetzt, nach Ihrem Beitrag hier, statt nach Pripjat (Tschernobyl) zu reisen, nach St. Goarshausen kommen werden…

      (Achtung! Dieser Beitrag kann möglicherweise Spuren von Satire enthalten.)

    • >Aber der Ort kann sich jetzt vermutlich über all diejenigen “Urban-Explorer, Instagramer und >Fotowalker” freuen, die jetzt, nach Ihrem Beitrag hier, statt nach Pripjat (Tschernobyl) zu reisen, >nach St. Goarshausen kommen werden…

      Liebe „Frauen_vor_Flusslandschaft“,
      natürlich kann ich verstehen, dass Sie das als Einwohnerin erst einmal ärgert. Natürlich wäre es schöner, wenn sich Touristen über hübsch renovierte Häuser und reichhaltige Auslagen freuen würden.
      Aber: Auch Instagramer, Fotowalker und Urban Explorer sind Touristen, die essen, trinken und übernachten. In Berlin („arm, aber sexy“) hat man sich bereits darauf eingestellt und bietet vielfältige geführte Touren an. Über den Tellerrand schauen und Ideen adaptieren hilft!

      Mit einer Strategie, die den Ort dort abholt, wo er gerade steht, könnte Sankt Goarshausen sofort Geld verdienen. Geld, das es dann für die notwendigen Renovierungen verwenden kann. Damit der Ort bald wieder ob seiner Schönheit bewundert wird.

  • schön zu sehen, das Sie offen und frei analysieren und berichten können. Der alte Spruch „Einsicht ist der erste Schritt zur Besserung“ stimmt halt.

  • Frauen_vor_Flusslandschaft sagt:

    Die vergleichsweise drastischen Worte des Herrn Staatssekretär sind halt ungewohnte Töne bei einigen hiesigen lokalen Würdenträgern, die es eher gewohnt sind medial beweihräuchert zu werden.

    Man fragt sich dann: Wofür eigentlich? Und was wird wirklich besser?

    Eigene Konzepte sind oft Mangelware – dafür wird zum Beispiel viel Geld für Pläne eingeworben und ausgegeben, damit Architekturbüros, die die Loreley nicht kennen, Entwürfe machen, die von Leuten abgestimmt und gutgeheißen werden, die die Loreley ebenfalls nicht kennen:

    „Durch eine künstlich geschaffene Klamm sollen die Touristen zur Felsspitze geleitet werden. Zu diesem Zweck wollen die Architekten einen breiten Spalt in den Felsen hineinschneiden“ schreibt die FAZ.

    Das heißt doch wohl im Klartext, dass das wunderschöne Schiefergestein des Berges massiv beschädigt werden soll, um ihn so für den Tourismus interessanter zu machen.

    Leider habe ich von den oben erwähnten Honoratioren noch keine Stellungnahme zu diesen irrwitzigen Plänen vernommen, die, man fasst es nicht, den Clou des Loreley-Verschönerungswettbewerbs-Siegerentwurfes ausmachen.

    Dabei müsste doch das eigentlich für alle lokalen Verantwortlichen der Aufreger Nummer Eins sein, nicht ein paar flapsige Bemerkungen eines Staatssekretärs – oder?

    • lufi sagt:

      Tja, und hier hat wahrscheinblich wieder einmal jemand geschrieben, der die Gegebenheiten nicht kennt: Der Siegerentwurf im Architektenwettbewerb stammt von einem Büro, dass sich über mehr als vier Jahre sehr intensiv mit der Loreley, und dort nicht nur mit dem vorderen Felsplateau sondern mit dem gesamten Areal auseinander gesetzt hat. Es stellt sich hier die Frage, wer sich zu wenig mit dem Felsen auseinander gesetzt hat: Das Architekturbüro oder der Journalist der FAZ…..