Ein Resümee: el condor pasa

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Der erste Monat ist vorbei – viel zu schnell, wie ich finde. Die Tage sind weggeflogen wie Löwenzahnsamen und statt dem Blütenstiel sind einige Fragen geblieben.
„Wie ist das so, auf einer Burg zu wohnen? Hast du Angst – besonders als Frau? Fühlst du dich da oben einsam? Und woher bekommst du eigentlich Essen?“ Die ersten drei Fragen tauchten immer wieder auf, die Vierte wurde mir nur einmal gestellt, gefiel mir aber.

Das Puppenmuseum – zwischen Realität und Fantasie

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Bitte nennen Sie mich auf keinen Fall Puppenmama“, sagt Eleonore ernst.
Das finde ich schrecklich und beschreibt keinesfalls das, was ich tue, oder wer ich bin.“ Puppenmama klinge nach Vermenschlichung von Puppen. Und Puppen zu vermenschlichen, findet Eleonore grauenvoll. Zugegeben, ich auch.

St. Goar – mehr als eine Erinnerung

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Kuckucksuhren, Leinenkleider und 1000 Teekannen

Als ich nach St. Goar komme, ist mein erster Gedanke „So präsentiert sich also Deutschland.“ Eine kleine Fußgängerzone, in der es mehr Eisdielen als Lebensmittelgeschäfte gibt (3:1), einige Souvenirläden, Leinenkleider, Ketten aus Mineralsteinen und Weinstuben. Es sind vor allem die Souvenirläden, die diesen – ja, teils oberflächlichen – Gedanken hervorrufen.

panta rhei(n) – Immer im Fluss

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Auf einmal ist da Ali.
Ali steht vor einem Informationskasten am Ortseingang von St. Goar und studiert die darin hängende Karte über die Loreley.

Eichenwickler, Frostspanner, Schwammspinner

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Fährt man mit dem Zug linksrheinisch von Bingen nach Koblenz, entdeckt man am Berghang auf der anderen Seite kurz nach Assmannshausen ein vertrocknetes Waldstück.

Ciao Oberwesel!

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Es ist heiß. Die Luft riecht nach warmem Asphalt. Und das Erdbeereis in der Hand des Kindes auf der anderen Straßenseite schmilzt schneller, als es von ihm gegessen werden kann. Mein Körper und mein Geist tun gleiches – zerschmelzen, viel mehr zerfließen in der Hitze. Ich wandere durch Oberwesel, doch habe ich das Gefühl mich an einem Ort in Italien zu befinden.

Mehr als Tempo 25 geht nur flussabwärts

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Sie heißen Anita, Flotte Lotte oder Santa Maria. Sie bringen Sand, Weihnachtsgänse und Sonnenblumenöl. Mit 30 Jahren sind sie alte Damen und schneller als 25 Stundenkilometer sind sie nur flussabwärts. Die Rede ist von Binnenschiffen auf dem Rhein.

Christsterne, Rhein und Barock-Tapete

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Ein grafischer Nachtrag zu meinem ersten Ausflug in Boppard.

 

Man muss sich wundern.

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Jan erforscht das Labyrinth des Lebens. Er sammelt Eindrücke über den Menschen wie andere Briefmarken.

Und dann begegne ich Jan. Er sagt, er sei 200 Jahre alt und der älteste Single-Mann, den es gibt. Ich muss lachen und setze mich an seinen Tisch, ein wenig verwundert über das, was nun kommen würde.

Ein Bopparder Junge mit anatolischen Wurzeln

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Mein erster Ausflug bringt mich nach Boppard. Vielleicht, weil der Ort ein wenig vertraut scheint, ich am Rhein entlangfahren kann und ich mich so an das Burgenbloggerin-Dasein rantasten will.

Streifzüge durch mittelalterliche Gemäuer

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Ich gebe es zu: Bevor ich Burggenbloggerin wurde, kannte ich von der Burg Sooneck nicht mehr als ihren Namen. Obwohl im Hunsrück aufgewachsen, wusste ich weder, dass die Burg in Niederheimbach liegt, noch dass sich über ihr der Sieben-Burgen-Blick befindet.

Im Interview mit der Rhein-Zeitung

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Folgendes Interview ist mit mir am Samstag in der Rhein-Zeitung erschienen. Ich erzähle unter anderem, was mich mit dem Mittelrheintal verbindet und wie ich mir die nächsten sechs Monate vorstelle.

Geistige Umnachtung vs. Wissensdurst

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Da bin ich also. Tausche Rauhfasertapete gegen steinerne Burgmauer. Feinstaub gegen Frischluft. Und Großstadtgeflüster gegen – ja was eigentlich – Provinzstille, Mittelrheintalgesang, Weinberg-Gejodel? So genau weiß ich das nicht. Überhaupt weiß ich noch nicht, was mich hier, also im Mittelrheintal und auf der Burg Sooneck, so alles erwartet. Kann ich ja auch nicht. Denn Horoskope erzählen einem bekanntlich nur das, was man hören will, und die schrullige Dame mit der Glaskugel war gerade nicht da.

Burgenblogger – 2019

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Gute Nachricht für alle Burgenblogger-Fans – und die, die es noch werden wollen: Es tut sich wieder was auf der Burg Sooneck. Am kommenden Samstag zieht dort Mareike Rabea Knevels ein, um als fünfte Burgenbloggerin das Erbe von Jessica Schober, Moritz Meyer, Timo Stein und Christoph Bröder anzutreten.