„Aber hier leben, nein Danke“

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Eine Lektion in Gastfreundschaft: Wie ich mich seit 13 Tagen mittenrein stürze ins Mittelrheintal, wie ich hier willkommen geheißen werde und wie verrückt die ersten Reaktionen auf den Burgenblog sind. Und warum ich plötzlich Regenbogenfotos poste – Himmel!

Man hatte mich vorher gewarnt, die Leute hatten gesagt: Es wird nicht leicht werden. Aber damit hatte ich nicht gerechnet. Hätte ja keiner ahnen können, dass es hier so… schön wird.

Bevor ich ins Mittelrheintal gezogen bin, waberten drei Sätze durch meinen Kopf. Mahnungen, Warnungen, Befürchtungen. Den ersten hörte ich am Telefon, als ich im Tal anrief. „Da wollen mer doch erstmal schauen, was mer uns da für eine Laus in den Pelz gesetzt haben mit Ihnen!“ Ich lachte laut – und schluckte leise. Ein herzliches Willkommen klang irgendwie anders. Der zweite Satz kam in Variationen zu mir: „Erwarten Sie nicht, dass wir Ihnen hier den roten Teppich ausrollen“, sagte einer. Andere formulierten so: Die Menschen da am Mittelrheintal können stoffelig sein, räudig gar. Die brauchen ein bisschen zum Warmwerden. Das sind Eigenbrötler. „Oha“, dachte ich. Der dritte Satz wog am Schwersten: „Unterschätzen Sie nicht die Wirkung, die so eine Burg auf Sie haben kann. Das sind wirklich dicke alte Mauern…“

Mit diesen Vorurteilen zog ich also an den Mittelrhein. Mit einer Mischung aus „Wird schon werden“ und „Wollen wir doch mal sehen“. Was soll ich sagen? Die Leute sind das genaue Gegenteil von alledem. Meine meisten Sorgen unberechtigt. Ich habe seit dem 1. Mai mehrere Hundert Mails bekommen von Menschen, die mich im Mittelrheintal willkommen heißen. Ich habe auf Facebook, Twitter und Instagram tolle Vorschläge bekommen, was ich mir unbedingt anschauen soll. Und mich haben an jeder Ecke Leute angesprochen: „Ach, Sie sind doch die Burgenbloggerin?!“

Ich wurde zur Erdbeerparty in Trechtingshausen eingeladen. In Bingen sollte ich zum Grillfest kommen, in Bacharach zum Mittelaltermarkt. Der Niederheimbacher Bürgermeister will mich treffen. Ein Leser hat mir alle Öffnungszeiten von allen Burgen geschickt. Ja, alle. Und meine entzückenden Nachbarn haben Nachrichten geschrieben. Die hier zum Bespiel:

Ei guude Frau Nachbeer,

das bedeutet in unserem Trexhaiser Platt: Guten Tag Frau Nachbarin. Und damit heißen wir Sie herzlich Willkommen als Ihre Nachbarn, südlich von Ihnen.

75Wenn Sie aus dem Burgfenster Richtung Trechtingshausen schauen, das rechte Haus, am Eingang zur Weinstraße, gelb leuchtend, dort wohnen wir. Ja, wir freuen uns und sehen, dass die Burg wieder bewohnt ist. Abends, wenn wir im Bett liegen leuchtet eine Lampe zu uns herüber. Dürfen wir uns vorstellen? (…) Ihnen viele Erlebnisse auf Sooneck und ein sooniges Wochenende wünschen Martina und Heinz

Was mehr kann man sich wünschen? Ach ja, das vielleicht noch: Ich habe einen Brief bekommen vom 1. Vorsitzenden des Vereins für Ortsgeschichte und Heimatkunde Trechtingshausen e.V. mit einer Einladung zum regelmäßigen Treffen der ehrenamtlichen Mitglieder (immer donnerstags, 9 Uhr bis 12 Uhr, bitte möglichst per e-Mail anmelden). Ich kann es kaum erwarten. Turmhoch stapelt sich jetzt die digitale Post im Burgenblogger Briefkasten. Hinreißend. Soll nochmal einer kommen und sagen, die Leute hier wären nicht offen und gastfreundlich!

Regenbogen
Jetzt reicht’s! Als sich neulich ein Regenbogen über die Burg Sooneck und Trechtingshausen spannte, wollte ich kurz kündigen. Just too much! Ein Leser schrieb: Du hast recht, schrecklich schön hier“

In der Zwischenzeit versuche ich mich ein bisschen einzuleben. Immerhin, der Nachsendeauftrag klappt. Post kommt an. Allein in der ersten Woche ist hier aber so einiges passiert, was aus einer Bilderbuchreihe „Leben in alten Gemäuern“ stammen könnte (merke: der dritte Satz stimmt): Des nachts aufspringende Fenster, ein kleiner Wasserschaden, Stromausfall tagsüber, Stromausfall um Mitternacht. Nur das Internet ist immer für mich da. Und ich merke: Wäsche trocknet langsam hinter alten Burgmauern. Aber landschaftlich? Ist es irre schön hier. Ein bisschen albern finde ich mich, aber ich komme ins Schwärmen. Und dann war da auch noch dieser entsetzliche Regenbogen…

Ich freue mich, dass hier im Blog und in den sozialen Medien so munter kommentiert wird. Viele Leserinnen und Leser haben sich einen Rundgang durch die Burg gewünscht, daran bastele ich jetzt. Auch sonst kamen viele Anregungen, manche haben ihre Heimat gegenüber dem Kulturstaatssekretär verteidigt, andere haben erklärt, warum sie nicht zu Bahnlärm-Demo gehen, andere warum doch. Damit beginnt dieser Blog das zu sein, was er sein will: Ein Ort zum Reden, Zuhören, Geschichtenerzählen.

Als Menschensammlerin und Mentalitätsforscher sind mir in den ersten Tagen im Mittelrheintal noch drei Kleinigkeiten aufgefallen:

  • Man sagt hier Trottoir statt Gehweg, die Franzosen haben ihre Spuren auch in der Sprache hinterlassen.
  • Früher riefen die Kinder von „Maria Ruh“ aus über den Rhein zur Loreley hinüber: „Wie heißt der Bürgermeister von Weee-sel?“  – Und prompt kam die Antwort: „Eee-sel!“ – Gemeint war natürlich der Bürgermeister von Oberwesel. Hat mir ein Leser über das berüchtigte Loreley Echo verraten.
  • Die Topografie dieser Landschaft prägt die Menschen. Der Rhein ist eine Grenze, nicht nur auf den Karten, auch in den Köpfen. Insofern ist das hier Zonenrandgebiet. Ich habe am linksrheinischen Ufer Menschen getroffen, die sagen: „Ich war seit 10 Jahren nicht mehr drüben.“ Und sie meinen damit Lorch, das nur Luftlinie 500 Meter entfernt liegt. Dazwischen aber liegen Welten. Auf der anderen Flussseite ist abends noch länger Sonne, da ist Hessen, Taunus, da heißt sogar der Nahverkehr anders. Hier ist Rheinland-Pfalz, ein anderes Tageszeitungsgebiet, Hunsrück, es fährt die Mittelrheintalbahn. Wer jetzt aber denkt, das würde die Menschen auf der jeweiligen Rheinseite näher zusammenrücken lassen, der irrt. Jedes Dorf kämpft für sich allein, jeder kocht sein eigenes Süppchen. Die Bacharacher wollen nicht mit den Menschen aus Bacharach-Steeg in einen Topf geworfen werden. Und ein gebürtiger Oberweseler, der seit 1984 in Niederheimbach lebt, nannte sich im Gespräch vor meiner Haustür immer noch einen Zugezogenen.

Dieses Thema einer gemeinsamen Identität am Mittelrhein kommt in meinen Notizblock. Ich stelle mir derweil die große Frage: Werde ich hier jemals wirklich ankommen? Was sagen denn die Leute, die hier leben, eigentlich zu sich selber? „Ich bin Mittelrheiner?“ Oder: „Ich bin Kauber?“ Würde mich mal interessieren, wie ihr euch bezeichnet.

PS: Alle, die sich über den Titel des Beitrags wundern: In meinen Ohren dröhnt Tocotronic, eine Hymne! All das mag ich: Aber hier leben, nein Danke!

 

 

16 Kommentare

  • Strandgut says:

    Blogge heute zum ersten Mal. Aber auch nur, weil ich das Thema so interessant finde und weil ich es schon des öfteren versuchen wollte. Seit nunmehr 9 Jahren (kaum zu fassen) denke ich über all die Themen nach, die im Blogg angesprochen werden. Bist du schon angekommen? Warum sollst du gleich ankommen? Und natürlich wo? In Trechtingshausen, in der Burg Sooneck, im Mittelrheintal? Nun komme ich zu den Gedanken, die mir zu dem Begriff „gemeinsame Identität im Mittelrheintal“ kommen. Dieser vermeintliche Lokalpatriotismus, leider ein sehr chauvinistisches Wort, vielleicht besser die spezielle Dorfverbundenheit der Menschen hier, die ich auch oft bemerke, in einer Welt der globalen Zusammenhänge erscheint auf den ersten Blick schon fast kurios und verschroben. Jedenfalls hat das wenig mit Weltoffenheit zu tun. Doch für mich wird durch diese starke Dorfbezogenheit der geschichtliche Hintergrund der geografischen und politischen Grenzen deutlich, der in diesem Tal noch heute auf engstem Raum erfahrbar ist. Auch das ist ein Reiz für mich als Zugezogene, Angespülte, als Strandgut an den Rheinauen. Alle 10 Kilometer ist hier eine kleine Welt zu entdecken. Diese Dörfer, die wie Perlen auf einer Kette aneinandergereiht sind, sind jedes für sich eine Spezialität. Und genau das finde ich hier so Klasse. Die vermeintliche Identität Mittelrheintal ist natürlich auf der touristischen Ebene sinnvoll und auch in vielen anderen Bereichen. Wenn man sich dagegen wehrt, dann wird dadurch in meinen Augen eine interessante Weiterentwicklung der Region in den nächsten Jahrzehnten verhindert. Aber deswegen gleich eine Identität von den Menschen zu fordern, das erscheint mir konstruiert und auch überflüssig.
    Global denken und lokal handeln kann übersetzt werden in Mittelrheinisch denken und sooneckisch (eine Wortschöpfung für dich Jessica) handeln.
    Ich will keine Mittelrheintälerin sein! Sondern jemand, der in einem Ort im Mittelrheintal lebt. Noch Fragen? Was denkt ihr?

  • Lea says:

    Ja, so ist das hier am Rhein. Durch den Betrieb meiner Eltern haben wir schon viele, viele Nette Leute kennen gelernt. Aber kaum einer wollte hier leben. Die Gegend, bin der sind die meisten hin und weg, aber die eigenbrödler und teils schrecklich mies gelaunten Menschen… Die möchte keiner auf Dauer. Besonders schlimm ist es, wenn Wanderer völlig enttäuscht von Gadtstätten/ Restaurants erzählen.

    Aber nun ja. Kann man nicht ändern. Einfach laufen lassen (manche werden dann doch noch nett ^^) und wenn du mal in St. Goarshausen bist und eine Rast machen möchtest: Geh mal zu meinen Eltern in den Wein Wander Hof. Glaub mir, du wirst es nicht bereuen. (Secthaus Delicat, hinter dem Bahnhof, sehr idyllisch, ab Freitags)

    Ganz liebe Grüße, von einer Zugezogenen ;)
    Lea

    • Eleonore says:

      >>sehr idyllisch, ab Freitags)
      Genau. Ab freitags. Diese wirklich sehr gewöhnungsbedürftigen Öffnungszeiten vieler Geschäfte und Dienstleister hier im Tal sind vielleicht auch einmal einen Blog-Eintrag wert…;-)

  • Eva says:

    Das mit der Topographie und der fehlenden Identität haben Sie gut erkannt. Aber nicht nur der Rhein bildet eine Grenze, auch die politischen Grenzen haben ihre Spuren hinterlassen – so gibt es auch nicht viel Austausch mit dem angrenzendem Hunsrück und dem nördlichen Mittelrhein (anderer Kreis, früher auch anderes Regierungspräsidium, andere Zeitungen). Für den Landkreis Mainz-Bingen ist die VG Rhein-Nahe, zumindest der Teil der am Mittelrhein entlang läuft, schon beim Blick in die Karte optisch nur ein Anhängsel. Kein Wunder das es keine gemeinsame Identität gibt und auch keiner wirklich Interesse daran hatte, eine herzustellen.
    Als ehemalige Bewohnerin des Mittelrheintals werde ich Ihren Blog weiterhin mit Spannung verfolgen. Ich hoffe auf interessante Einsichten.

  • Mario says:

    Der Rheinabschnitt Trechtingshausen,Niederheimbach und Rheindiebach
    Dort leben die meisten Rheinischen Stoffel in einer Gegend.
    Da leben auch fast nur Alt Rheiner.
    Jüngere zieht es da eher weg und viele Häuser stehen leer.
    Ab Bacharach beginnt das schöne Rheinische Leben und ab hier wird
    der,die Wein Feste gefeiert :-)
    Bis hinunter nach St. Goar und noch viel weiter wurden Früher die ganzen Lieder von Wein Weib und Gesang geschrieben,
    Das Mittelalter ist ist hier noch Präsent.
    Die Leute sind Herzlich und Frohgelaunt und die Rheinromantik findet Ihren Höhepunkt auf vielen Burgen die vor 500 Jahren schon von anderen Bloggern belagert wurden um alles zuzudichten über die schöne Landschaft :-)
    Ich wünsche Dir eine Schöne Zeit am Mittelrhein,genieße sie und vielleicht wirst Du sie ja irgendwann doch noch vermissen.

  • Mona says:

    Die Topographie dieser Landschaft prägt die Menschen. Dieser Satz hat mich zum Nachdenken gebracht. Tatsächlich erinnert mich die Topographie an eine Art goldener Käfig, Dort ist man auch als Burgenbloggerin gerne mal, aber nicht für immer.
    Ich selbst bin in Geisenheim im Rheingau aufgewachsen und dann später zog es mich an das andere Ende nach Koblenz. Jetzt wohne ich schon lange im unteren Lahntal (ohne Fluss geht nicht). In Geisenheim gibt es nur eine Richtung nämlich auf der B 42 Richtung Rhein-Main Gebiet. Im Süden ist der Rhein, im Westen hinter der Rüdesheimer Bahnschranke hört die Welt auf und im Norden hinter den Weinbergen sind die Wälder. Das war normal. Erst nachdem mein Radius an anderen Orten größer geworden ist, habe ich die Einengung registriert.
    Den Rhein habe ich immer als Grenze wahrgenommen, die Lahn mit ihren Brücken in jedem Dorf ist es nicht.
    Ich glaube nicht, dass es einen Mittelrheinidentität gibt, es gibt wohl eine Rheingauer Identität, die bröckelt aber hinter Rüdesheim gewaltig.
    Hat die Topographie einen so großen Einfluss?

    • JM2000 says:

      Die Rheingauer Identität bröckelt hinter Rüdesheim. Für die meisten Rheingauer hört doch der Rheingau an der Bahnschranke auf. Aber gerade hier beginnt erst das Weltkulturerbe Oberes Mittelrheintal. Und ja, manchmal kommt einem als Lorcher (gebürtig) der Gedanke, dass es schöner sein könnte zum Mittelrhein zu gehören.

  • Interessant, wie du den Begriff „Zonenrandgebiet“ verwendest. Ich kenn ihn aus meiner Geburtsheimat Niedersachsen als Bezeichnung für das Gebiet um Lüchow-Dannenberg, der Grenze zur DDR, wo es auch noch die wirtschaftliche „Zonenrandförderung“ gab.

  • Ruth (Hein) Perras says:

    Als geborener Hunsruecker, der ganz nah am Rheintal aufgewachsen ist (fahr durch Bacharach, dann Steg, dann das naechste Dorf), und als Kind oft von Rheinboellen nach Bacharach gelaufen ist, freue ich mich sehr, Deinen Blog gefunden zu haben! Die Sooneck kennen wir auch, die erste Burg, durch die meine (amerikanischen) Kinder mit Filzpantoffeln gesaust sind. Das sind alles wunderschoene Erinnerungen, als Kind/Jugendlicher wuenschte ich mir, mal auf der Stahleck zu uebernachten, Einen Wunsch, den ich mir als 66-jaehrige erfuellt habe. Und jedesmal, wenn ich auf Besuch komme, finde ich das Mittel-Rhein-Tal noch schoener und romantischer.
    Die Leute kauzig? Nicht kauziger als die Neuenglaender. Und ich habe immer noch feste Verbindungen mit der Heimat. Ach, ich koennte stundenlang erzaehlen, aber halte mich zurueck, und wuensche viel Spass, wunderschoene Erinnerungen, und herzliche Begegnungen.

  • Siggi says:

    Es ist unglaublich interessant deinen Blogg zu lesen. Wenn ich wieder in DE bin ist mein nächstes Ziel das Mittelrheintal! Mfg Siggi aus Sardinien

  • Shan Dark says:

    Toll, ich freu mich, dass Du so gut gestartet bist ins Mittelrheintal – und als Burgfräulein. Von deinen drei Sätzen zu Beginn fand ich nur den mittleren etwas befremdlich. Ja, die Leute können stoffelig sein. Das ist übrigens ein Wort, dessen Bedeutung ich erst lernen musste, als ich vor mehr als 10 Jahren hierher gezogen bin (ich wohne allerdings in Mainz). Stoffelig trifft auf manche schon zu, der eine oder andere ist eben bisschen maulfaul, in sich gegrummelt, mürrisch, aber hat dann trotzdem einen weichen Kern. So hab ich das bisher erlebt, aber prinzipiell nur wenige Stoffels (schon gar niemanden, der „räudig“ war) und eher viel Offenherzigkeit und Geselligkeit (wein-bedingt ;) ). Im Gegensatz zum Mittelrheintal finde ich Mainz jetzt nicht sooo doll als Stadt, aber die Leute reißen es immer wieder raus. Man kommt schnell ins Gespräch und sitzt nicht lang allein. An die Sprache muss man sich gewöhnen, aber mir gefällt sie. Manchmal, wenn man es nicht kennt, kommt es etwas „unfreundlich“ rüber im Alltag. So wie man (zumindest in Mainz) in der Straußwirtschaft z.B. einen Wein nachbestellt. Man sagt nicht: „Ich hätte gern noch einen Wein./Einen Wein bitte noch.“ sondern hier sait mer „Vielleicht machste mir da noch nen Wein.“ Das muss man mal laut zu sich selbst sagen und dann üben, nicht eingeschnappt zu sein. :)

    Jedenfalls werde ich Deine Erlebnisse hier mit Spannung verfolgen, bin sehr daran interessiert, noch mehr Details über eine der wirklich wunderschönsten Gegenden Deutschlands zu erfahren.

    Toi toi und anhaltende Neugier wünsche ich Dir (und uns!).

  • Wow, echt super! Nach so kurzer Zeit im Tal schon so viel Wahrheiten und typisches über uns entdeckt. Kompliment Frau Schober! Bin echt gespannt wie es weitergeht. Echt spannend Ihr Blog.

  • Katrin says:

    „Auf der anderen Flussseite … ist Hessen“ – Stopp! Auch auf der rechten Rheinseite ist Rheinland-Pfalz. Lorch ist noch in Hessen, der nächste Ort Richtung Norden – Kaub – ist schon Rheinland-Pfalz. Und von da alles bis fast nach Bonn-Beuel. Auch Sankt Goarshausen und die Loreley liegen selbstverständlich in Rheinland-Pfalz.
    Liebe Grüße und bald
    Katrin

    • Jessica Schober says:

      Stimmt natürlich, liebe Katrin.
      Ist aber gleichzeitig auch schönes Beispiel dafür, dass die Leute hier gern auf so etwas hinweisen: Also, bis hier hin geht meins, da drüber ist deins. Wenn ich jedenfalls aus dem Burgfenster gucke, schaue ich auf Hessen. Ich find da sieht’s ja genauso schön aus, wie hier. Selbstverständlich.
      Viele liebe Grüße
      Jessica

  • Ich versuche mich als ehemals überzeugte Berlinerin seit 15 Jahren in der tiefen badischen Provinz, da ist das „Ankommen!?“ auch immer mal wieder ein Thema…. insofern bin ich sehr gespannt auf alle Deine Erfahrungen und auf die Berichte aus der Region, die mir ganz fremd ist. Und das Blog ist toll gestaltet! Gruß von DJSlerin (26.LR) zu DJSlerin! Und alles Gute!

  • Beatrice Weiskircher says:

    Seit ein paar Monaten mache ich ähnliche Erfahrungen. Das Kauzige, Schwierige zeigt sich oft erst mit der Zeit – am Anfang fetzte es nur so vor tollen Erlebnissen – die im krassen Widerspruch zu dem stehen, was man mir vorher über meine neue Stadt und neue Region erzählt hatte. Ich denke, es ist echt ein schöner Traum, innerhalb von ein paar Monaten irgendwo wirklich anzukommen. Ich hab schon Marzipan gegessen, bin schon auf einem 150 Jahre alten Segelschiff auf Piratensuche gewesen, morgens beim Aufwachen flattern Möwen vor meinem Fenster und ich hab immer noch Sand in den Schuhen von meinem ersten Strand-Dreh. Das alles reicht aber nicht zum Ankommen….Aber ich frage mich auch: Will ich wirkilch ankommen? ;-) Alles ist gut, so lange du wild bist. ;-)