Christoph Bröder

„Machbare Lösungen, statt Utopien“: MdB Carina Konrad im Interview

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Carina Konrad, FDP-Politikerin und Mitglied des Bundestages, bat mich vor einigen Wochen um ein Treffen auf der Burg. Als Bundestagsabgeordnete gehören auch Teile des Mittelrheintals zum Wahlkreis der Hunsrückerin. „Die Zukunft gehört denen, die etwas tun“, lautet der Leitspruch auf ihrer Website. Zu ihren Kernthemen gehören Landwirtschaft und Weinbau, Digitalisierung und Familie. Konrad selbst ist verheiratet und dreifache Mutter. Sie bewirtschaftet bis heute mit ihrer Familie einen landwirtschaftlichen Betrieb mit Ackerbau und Viehzucht im Hunsrück. Vor dem Treffen hatte ich via Facebook dazu aufgerufen, mir eure Fragen an Carina Konrad zu schicken. Denn ihr wisst besser, wo es im Tal derzeit hakt. Ich maße mir nach zwei Wochen auf Burg Sooneck noch nicht an, das beurteilen zu können. Eure Fragen habe ich ihr dann natürlich auch gestellt. Und auch noch ein paar mehr.

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Das Paradies, wo man es nicht vermutet

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„Gerhard, was macht denn der junge Mann da? Warum fotografiert der denn die Schaufenster und Klingelschilder?“

„Ich weiß es doch auch nicht, Hilde…“

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Manchmal muss man‘s einfach machen

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Das haben wir schon immer so gemacht. Ein Satz, der viel mehr ist als bloß eine Floskel. Es ist eine Einstellung, die Stillstand verheißt. Eine Lebensart jener, die vielleicht Angst vor Veränderung haben. Oder derer, die einfach zu bequem geworden sind. Es ist eine Einstellung, die eine Region nicht voranbringen kann. Oder kleiner gedacht, einen Ort. In Steeg haben elf Mutige mit dieser Formal gebrochen. Sie haben das Weinblütenfest komplett umgekrempelt. Entgegen aller Widerstände.

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Loredry Gin: Ein Stückchen Heimat in der Flasche

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Kirschen vom Mittelrhein, Quellwasser von der Loreley und eine große Portion Heimatliebe. Das sind nur einige der Zutaten, die sich im Loredry Gin wiederfinden. Der Wacholderschnaps feiert seit einigen Jahren so eine Art Comeback. Vorbei sind die Zeiten, wo Gin Tonic als angestaubtes Lieblingsgetränk von „Queen Mum“ sein Dasein fristete. Drei Brüdern aus Münster-Sarmsheim bei Bingen kam daher die Idee, ihren eigenen Gin herzustellen. Ein Gin aus dem Mittelrheintal. Und für das Mittelrheintal. Gemeinsam mit Heinz-Uwe Fetz aus Dörscheid brennen Stefan (31), Andreas (28) und Markus (26) Wanning den Loredry Gin.

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Der Münchener, der fürs Mittelrheintal bloggt

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Die „7 Fragen“ sind schon jetzt so etwas wie sein Markenzeichen geworden. Die stellt Frank Zimmer regelmäßig den unterschiedlichsten Menschen aus dem Mittelrheintal. Politikern, Winzern oder Künstlern etwa. Und kürzlich auch mir. Jetzt wurde der Fragende zum Befragten.

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Angestaubt oder charmant, das ist hier die Frage

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Oberhalb von Boppard ist einer dieser Orte. Einer, wo die Zeit ein bisschen stehengeblieben ist. Davon soll es im Mittelrheintal einige geben. Von verschlafen und angestaubt ist dann die Rede. Ein gewisser Charme, ein Hauch Nostalgie geht von diesen Orten aus. Finde ich. Andere sehen das vielleicht anders. Knallrote Plastikstühle unter Sonnenschirmen einer regionalen Brauerei. Alles scheint irgendwie aus einer anderen Zeit zu stammen. Und wahrscheinlich tut es das auch.

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Keine Lust auf Ruhestand

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Im Ruhestand die Füße hochlegen, das kommt für Michael Dempe und Karl-Heinz Vaßen aus Rhens nicht in Frage. Die beiden kontrollieren nachts aber nicht die Straßenlaternen oder flämmen samstagmorgens mit einem Gasbrenner das Unkraut auf dem Gehweg weg. Nein, die rüstigen Rhenser haben sich ein ausgefalleneres Hobby ausgesucht. Sie produzieren Beiträge fürs Fernsehen und das Internet. In ihrer Freizeit und ehrenamtlich. Weit mehr als hundert Folgen sind in den vergangenen Jahren bereits zusammengekommen, gespickt mit unzähligen Beiträgen. „Wir in Rhens“ heißt das Format, die Themen reichen vom Vereinsfest bis zur Erschließung eines Neubaugebietes. Woher kommt diese scheinbar unerschütterliche Motivation?

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Doppelinterview mit „Wir in Rhens“

von

Der erste Termin führte mich gleich ans andere Ende des Tals, nämlich nach Rhens. Michael Dempe und Karl-Heinz Vaßen hatten mich zum Interview für Wir in Rhens eingeladen. Seit mehr als zehn Jahren senden sie im Offenen Kanal OK4-TV Koblenz und im Internet. Sie berichten über aktuelle Themen aus der Stadt und der ehemaligen Verbandsgemeinde Rhens. Und das ehrenamtlich in ihrer Freizeit. Wo ich dann schon mal da war, habe ich mit den beiden ebenfalls über ihre Arbeit gesprochen. Zu lesen gibt es die Geschichte bald hier im Blog.

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Und dann waren da plötzlich doch Details

von

Die ersten Dinge, die man entdeckt, wenn man neu in eine Region kommt, sind wohl erst einmal die Offensichtlichen. Die Schiffe auf dem Rhein, sie geben mir Ruhe, wenn ich sie von den Steilhängen aus beobachte. Dann kommt die Bahn und es ist vorbei mit der Ruhe. Wie eine Natter schlängelt sie sich durchs Tal. Beinahe elegant. Ach wäre sie nur ebenso lautlos unterwegs. Das Problem mit dem Bahnlärm habe ich bereits in der ersten Nacht auf der Burg begriffen. Statt Schafen habe ich Züge gezählt. Ergebnis: zu viele.

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Tausche Mosel gegen Rhein

von

Ich ziehe die Tür hinter mir zu. Keine Zugbrücke, die an schweren Ketten emporgezogen werden muss. Nur eine Tür. Petrolfarben ist sie. Jedenfalls glaube ich, dass es Petrol ist. Abschließen soll ich sie. Den Rat hat mir der Burgverwalter mit auf den Weg gegeben. „Sonst stehen die Touristen auf einmal bei dir in der Wohnung drin“, sagte er und lachte. Vielleicht lasse ich es mal drauf ankommen.

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Alles neu macht der Juni

von
Christoph Bröder

Aller guten Dinge sind drei. Nur eine Redewendung. Denn einer geht noch, einer geht ja bekanntlich immer noch rein.

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Dann lassen Sie mal hören

von

Sie haben den Schatz der Nibelungen gefunden, sind den Rhein von Koblenz nach Mainz raufgeschwommen oder planen heimlich ihre eigene Mittelreinbrücke zu bauen? Ich bin ganz Ohr. Melden Sie sich. Teilen Sie Ihre Geschichte mit mir und vielen anderen. Das Projekt „Burgenblogger“ braucht mehr, als nur einen Typ auf der Burg. Es braucht Sie!

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