Timo Stein

Über Timo Stein

Der Journalist Timo Stein, Jahrgang 1982, hat Politik, Literatur und Geschichte studiert. Die letzten sieben Jahre hat er sich im politischen Berlin rumgetrieben und rumgeschrieben. Jetzt tauscht er Berlin gegen eine Burg. Er hat nicht eine Folge „Game of Thrones“ gesehen und kennt Burgen bisher nur aus Märchen. Das wird sich nun ändern.

Hab’ ich schon Danke gesagt?

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Burg Sooneck am Mittelrhein

Das Projekt geht zu Ende. Ich tausche die Burg wieder gegen Berlin. Aber so ganz geht man ja bekanntlich nie.

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Heimat 537

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So sieht er aus. Der Rheinkilometer 537. (Foto: Timo Stein)

Das Mittelrheintal ist eine Art geliehenes Zuhause. Ich gebe es zurück, und werde es dennoch eine Weile mit mir herumtragen.

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Rucki Zucki in Rüdesheim

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Stimmung ist ihr Geschäft: Alex und Kristoff bei der Arbeit. (Fotos: Timo Stein)

Polonaise, Ententanz und Moscheebesuch. Ein Tag in Rüdesheim.

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Toast Hawaii und Käseigel

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Martin Schulz möchte abgeholt werden.

Der Herbst ist da. Der politische auch. Die Republik hat er verändert. Dem Rhein ist das egal. 

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Das rote Dorf am Mittelrhein

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Kamp-Bornhofen wählt SPD

Die SPD kassiert eine historische Niederlage. In einem kleinen rechtsrheinischen Dorf aber ist alles anders. Kamp-Bornhofen ist das Würselen vom Mittelrhein. Ich verbringe den Wahlsonntag dort und habe zwei Fragen im Gepäck: Warum wählen hier alle SPD? Und wo sind die Ponys?

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Wunderwelten

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Das Modell zu Frank Kunerts Bild "Mit Balkon". (Foto: Timo Stein)

Zwei Kreative. Zwei Wunderwelten. Zwei Ausstellungen. Zwei Beispiele dafür, was passieren kann, wenn Eltern ihren Kindern Technikbaukästen schenken.

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„Es ist nicht die Aufgabe eines Landrates, eine Brücke zu bauen“

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Landrat Marlon Bröhr beim Brückenstammtisch in St. Goar.

Er gilt als der uneinsichtige Landrat des Rhein-Hunsrück-Kreises, der die Mittelrheinbrücke verhindern will. Wer ist dieser Marlon Bröhr? Und was will er wirklich?

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Die Anti-Loreley

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Der Künstler Hubertus von der Goltz hat die „Begegnung“ am Binger Rheinufer installiert.

Von einer, die auszog, um in die Ferne zu gucken.

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Karo ist das neue Beige

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Sie sind überall. Karohemdenträger am Mittelrhein. (Foto: Timo Stein)

In Berlin geht die Angst um. Der CDU-Politiker Jens Spahn warnt vor hipsterisierten Parallelgesellschaften. Die Hauptstadt hat ihre Hipster. Der Mittelrhein Karohemd und Erdbeerbowle.

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Keine Post für den Tiger

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Hier landen Pakete und Beschwerden: Das Lebensmittelgeschäft "Nah und Gut" in Bornich.

Am Mittelrhein haben die Begriffe „linksrheinisch“ und „rechtsrheinisch“ mehr als eine geographische Dimension. Die „Grenze“ Rhein wird besonders dann sichtbar, wenn ein Paket auf der falschen Seite landet.

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Der ohne Establishment

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Unter Wählern. Der parteilose Peter Babnik bei einer Podiumsdiskussion der Direktkandidaten des Wahlkreises 199. Foto: Andreas Jöckel.

Kaum jemand kennt Peter Babnik. Dabei will er in gut fünf Wochen bei der Bundestagswahl 70.000 Stimmen holen. Das hat er sich so ausgerechnet. Über einen, der aussichtslos in einen Wahlkampf zieht. Wahlkampf ganz unten.

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Der Rhein sagt „Prost“, die Pfalz „zum Wohl“

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Baum in Rheinland-Pfalz

Der Mittelrhein muss gar nicht von Bayern lernen, wie es der Landrat gefordert hat. Ein bisschen Pfalz reicht völlig. Dampfnudelgedanken.

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Der Liebesrausch der Borkenkäfer

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Der Borkenkäfer bohrt Muster in die Rinde

Der Deutsche liebt seinen Wald. Der Borkenkäfer tut das auch. Der Wald hat mit beidem zu kämpfen. Ein Waldbesuch.
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Bergfest im Fledermausland

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Burg Sooneck in Niederheimbach am Mittelrhein

Halbzeit auf der Burg. Grund genug, um einen unvollständigen Blick zurückzuwerfen.

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„Wir sind in der Entwicklung blockiert“

von
Auch hier soll eine Brücke helfen. Zwischen St. Goar und St. Goarshausen. (Foto: Timo Stein)

Er will den Bahnlärm abschaffen, eine Brücke bauen und erklärt, was der Mittelrhein von Bayern lernen kann. Landrat Frank Puchtler im Interview.

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Zwei Heimaten sind keine zu viel  

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"In Israel war ich keine Sekunde lang fremd." Der Künstler Victor Sanovec in seinem Haus in Langenscheid. (Fotos: Timo Stein)

Für den Künstler Victor Sanovec sind Kunst und Glaube Heimat. Auf Spurensuche nach jüdischem Leben am Mittelrhein.

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Vater Rhein, die ärmste Sau

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Der tapfere Mittelrhein hat die Romantiker überlebt. Was soll jetzt noch kommen?

Was der sich alles anhören musste. Der Mittelrhein hat eine ganze Horde einfallender Romantiker überlebt. Dieser Teufelskerl. 

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„Der SPD eine Nähe zum Linksextremismus zu unterstellen, ist eine Frechheit.“

von
Malu Dreyer mit Timo Stein im Gespräch

Über leere Marmeladengläser, die G20-Gewaltexzesse und den „Türöffner“ Angela Merkel. Die rheinland-pfälzische Ministerpräsidentin Malu Dreyer zu Gast auf Burg Sooneck. Ein Interview.

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Zuckerbergs Traum

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Wolken am Mittelrhein.

Der feuchte Facebooktraum einer total vernetzten Welt ist wahr geworden. Nicht im Silicon Valley, sondern hier, am Ende der Welt. In der vernetzten, der totalen Provinz.

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64 Tage Burg

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Blick durchs Burgtor. Burg Sooneck

Und? Was ist jetzt eigentlich typisch Mittelrhein? Ähm, also, hust, nächste Frage bitte…

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Bier, Blues und Pola Pola

von
Bernie, der Mann am Hahn.

Ich folge den schmusigen Gesängen der Loreley und lande bei Kippe, Bier und The Black Crowes. Ein Besuch in Bernies Blues Bar.

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Verliebte Vögel haben keine Lieder

von
Lustgarten am Fuße der Burg.

Bis Ende Juli tröten die Vogelmännchen als gebe es kein Morgen mehr. Und dann kommt die Vogelfrau.

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Menschen für alles

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Kioskbesitzerin am Deutschen Eck

Das Deutsche Eck ist nicht mehr das, was es einmal war. Von Cornetto-Touristen und Brüllrentnern. Eine Kioskbetreiberin erzählt.

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„Der Ditib-Vorstand erweist Muslimen einen Bärendienst“

von
Das Motto der Demo am Samstag in Köln.

In Köln gehen Muslime gegen Terror und Gewalt auf die Straße. Der größte Moscheeverband „Ditib“ ist allerdings nicht dabei. Die Initiatorin des Friedensmarsches, Lamya Kaddor, im Interview.

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Im Land der Vereinsvitrine

von
Facebook zum Anfassen - die Vereinsvitrine. (Fotos: Timo Stein)

Ein Verein ist erst dann ein richtiger Verein, wenn er seine eigene Vitrine hat. Kleine Kulturgeschichte des Vereinsschaukastens.

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Nur ein Spaziergang

von
Spazieren auf dem Martinspfad

Wer am Mittelrhein nicht spazieren geht, ist selbst schuld. Allein der Kopf will nicht so recht frei werden.

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Der PR-Mann und die Brücke

von
PR-Mann Hasso Mansfeld

Ein Trashregisseur, ein Skandalbischof und jetzt die Mittelrheinbrücke. Mit Krisen kennt sich der Kommunikationsberater Hasso Mansfeld aus. Mit der Initiative für eine Rheinbrücke bei Bingen kämpft er für eine Brückenstudie. Das aber ist seine härteste Nuss.

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„Wir brauchen einen 24-Stunden-Fährbetrieb“

von

Die Bürgerinitiative für eine Rheinbrücke bei Bingen hat über 11.000 Unterschriften gesammelt, um eine Machbarkeitsstudie auf den Weg zu bringen. Wie stehen die Grünen dazu? Die verkehrspolitische Sprecherin der Grünen Landtagsfraktion Jutta Blatzheim-Roegler im Interview.

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Bitte, bitte keine Kekse mehr!

von
Kein Kaffee ohne Keks. Karamellkeks. Wer hat sich das nur ausgedacht?

Egal, wohin man fährt. Zu jedem Espresso ein dämlicher Keks. Schluss damit. Ein Aufruf in eigener Sache.

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„Ich wurde wie ein Porno behandelt“

von
Friedrich G. Paff: „Ich bin ja noch für Zauber. Aber auch für höchste Rationalität.“ Foto: Timo Stein

Er ist ein Mann des Wortes. Der Dichter Friedrich G. Paff hält dir Erinnerung an die Toten lebendig. Ein Porträt.

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Er hat Mittelmaß gesagt :(

von
Leberwurst

In Koblenz darf ein Mann nicht James Bond heißen. Für einen Taz-Kolumnisten eine vertane PR-Chance und Grund genug für eine Generalabrechnung mit Rheinland-Pfalz. Der Versuch einer Antwort.

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Erinnerungslücken

von

Tatort Fußgängerzone. In der kleinen Stadt Boppard am Rhein verschwinden in der Nacht von Sonntag auf Montag zwei Gedenksteine, die an Opfer des Nationalsozialismus erinnern sollen.  (mehr …)


Burgenblogger-Du und gelebte Gentrifizierung

von
Symbolbild - Sooneck im Nebel. Foto: Timo Stein

Vom Erkennen und erkannt werden. Gedanken zum Burgenblogger-Du 

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Des Kaysers Bombardier

von
Ein liberaler Traditionalist - des Kaisers Bombardier. Foto: Timo Stein

Wenn an einem Sonntag im Mai auf deinem Dach einer aus der Hüfte schießt, wohnst du auf einer Burg am Mittelrhein.
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Weltkulturerbe mal anders

von
Kaugummiautomat

Auch das ist Weltkulturerbe. Gesammelte Eindrücke links vom Rhein.

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Mit neun Bar gegen Bahnlärm

von
Espressomaschine vor historischem Hintergrund

Ach, das bisschen Bahnlärm. Regt euch nicht so auf, dachte ich. Und dann kam Bacharach.

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Ich komme in Frieden

von
Zu Besuch in den Kneipen Niederheimbachs

Sämtliche Zeitungen schreiben über deutsche Leitkultur. Ich habe keine Ahnung, was das sein soll – und suche mir Hilfe. Ein Dorfbesuch.

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Verrückt, aber nicht bescheuert. Oder: Wenn die Eiche zur Ente wird

von
Blick aus einem Fenster vom Südturm der Burg Sooneck

Die erste Nacht – und ihre Folgen. Gedanken von einem, der auszog, um … (ja, um was eigentlich?)

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Ich bin dann mal Burg

von

Der Journalist Timo Stein zieht für sechs Monate auf die Burg Sooneck bei Niederheimbach im Mittelrheintal. Von Lampenfieber und Fluchtgedanken. Ein Burgenblogger stellt sich vor. (mehr …)


Burg + Typ mit Internet = Burgenblogger

von

Es geht wieder los: Von Mai bis Oktober ist Burgenbloggerzeit. Und das bereits im dritten Jahr in Folge.

Die Zutaten für dieses Abenteuer sind schnell erzählt: Man nehme einen arglosen Journalisten und setze ihn auf eine sehr alte Raubritterburg in einer der schönsten Ecken Deutschlands.

Möglich machen das Projekt „Burgenblogger“ seit 2015 die Rhein-Zeitung, die Generaldirektion Kulturelles Erbe und die Entwicklungsagentur Rheinland-Pfalz.

Seit nun fast drei Jahren bringen sie zusammen, was auf den ersten Blick nicht unbedingt zusammengehört. Aber: Burg und Blog sind kein Widerspruch. Das haben bereits die Burgenbloggerpioniere Jessica Schober und Moritz Meyer erfolgreich bewiesen, die mit ihren unzähligen Geschichten das Burgenbloggen weit über die Grenzen des Mittelrheintals hinaus bekannt gemacht haben.

Ab Mai 2017 bezieht der Journalist Timo Stein für ein halbes Jahr das Turmzimmer in der um das 11. Jahrhundert errichteten Burg Sooneck bei Niederheimbach. Von dort, vom Steilhang am Rand des Soonwaldes, wird er sich aufmachen, um über Mensch und Mittelrheintal zu berichten. Auf der Suche nach Gesichtern und Geschichten wird er die Unesco-Welterberegion „Oberes Mittelrheintal“ bereisen, den etwas anderen Blick auf die Region werfen, kleinere und größere Ausschnitte sammeln und nach dem Besonderen im Gewöhnlichen suchen.

Seine Aufgabe wird es sein, sich treiben zu lassen, mit offenen Augen und offenem Geist durch Tal und Lande zu ziehen, herauszufinden, was es heißt, am Mittelrhein zu leben, zu lieben, zu hadern und zu wachsen. Und er wird vor allem eines tun: zuhören.

Im Forschungsgebiet des Burgenbloggers, im Mittelrheintal, von Koblenz bis Bingen, im Herzen Europas gelegen, leben 170.000 Menschen auf einer Länge von fast 70 Kilometern links und rechts des Rheins. Es gibt also viel zu erkunden.

Eigens dafür steht dem Burgenblogger sein ganz persönliches Burgenbloggermobil zur Verfügung. Außerdem hat er die Möglichkeit, ein weiteres Zimmer auf der Festung Ehrenbreitstein in Koblenz zu beziehen.

Natürlich burgenbloggt es sich nicht allein. Der Burgenblogger erhält von den drei Projektpartnern organisatorische und finanzielle Unterstützung.

Gleichwohl: Der Burgenblogger schreibt und denkt unabhängig. Und das auf vielen Kanälen. Nicht nur hier auf diesem Blog. Folgen Sie dem Burgenblogger auf seinen Reisen auch auf Facebook, Twitter und Instagram. Begleiten Sie ihn und mischen Sie sich ein, wenn er sich aufmacht, mit Stift, Papier und Smartphone Land und Leute zu erkunden, dabei eine Menge über die Menschen vor Ort erfährt – und sehr sicher weit mehr noch über sich selbst.