Burgenbloggers Weinkiste – Die Auktion startet am 17. Oktober

von

Am 18. Juni habe ich meine Aktion “Burgenbloggers Weinkiste” für die Flüchtlingshilfe St. Goar-Oberwesel gestartet. Am 17. Oktober geht sie in die Schlussphase. An diesem Tag starte ich die Versteigerung der Weinkiste mit einem Livestream auf Facebook. Dann kann jeder, der möchte, auf eine tolle Auswahl von Mittelrhein-Weinen bieten. Und damit etwas Gutes tun. (mehr …)


Burgenbloggers Fotoalbum, September-Edition

von

Wieder ein Monat rum, wieder Zeit für einen Einblick in mein Fotoalbum. Nicht alle Begegnungen und Geschichten, die ich erlebe, schaffen es in einen eigenen Blogpost. Hier zeige ich ein paar davon aus dem Monat September. Diesmal mit einem Räuber, einer laaaangen Baustelle und einer Loreley, die den Blues hat.  (mehr …)


Vom Fern bleiben und Wiederkommen: Ein Burgenblogger im Herbst.

von

Nur noch wenige Wochen, dann endet meine Zeit als Burgenblogger 2016. Für ein Fazit ist es aber noch zu früh. Dafür habe ich in den verbleibenden Wochen noch zu viel vor. Aber ich dachte, ich gebe mal ein paar Einblicke, wie ich die letzten Wochen und Monate erlebt habe, als Reisender zwischen den zwei Welten Köln und Mittelrhein. (mehr …)


„Das interessiert mich doch nicht!“ – Wie Kinder bei einer GPS-Tour die Festung Ehrenbreitstein erleben

von

Burgen, Ritter, Sagen und Legenden und ganz viel Natur: Kinder können im Welterbe Oberes Mittelrheintal durchaus viel entdecken. Dabei helfen tut ihnen die Kulturpädagogik der Generaldirektion Kulturelles Erbe. Gemeinsam werden wir demnächst Kinder auf die Burg Sooneck einladen, um ihnen beim Maus-Türöffnertag zu zeigen, wie es sich heute auf einer Burg lebt. Bei einer Geocaching-Tour der Kulturpädagogik mit einer Schulklasse habe ich mir deren Arbeit mal angeschaut. Wichtige Erkenntnis: Ich brauche eine Kanone. (mehr …)


Bald geht es los: Burgenbloggers Paddeltour von Burg zu Festung

von

Es war eine der ersten Ankündigungen und Vorhaben von mir als Burgenblogger: Ich wollte das Mittelrheintal mit dem Kajak durchfahren, quasi von Burg zu Festung. Es hat ein wenig gedauert, aber jetzt wird es passieren. Am kommenden Wochenende am 10. und 11. September werde ich mit einer kleinen Gruppe aufbrechen, um das Tal vom Wasser aus zu erleben. Es wird natürlich einen ausführlichen Bericht darüber geben. Dafür hoffe ich auch auf die Hilfe der treuen Blogleser. (mehr …)


Burgenbloggers Fotoalbum, Juni-Edition

von

Wow, mein zweiter Monat auf der Burg geht zu Ende. Und es war wieder ein Monat voll mit tollen Begegnungen und schönen Entdeckungen am Mittelrhein. Ich unternehme und erlebe so viele Dinge, dass ich es kaum schaffe, sie alle hier im Blog unterzubringen. Deswegen gibt es, wie schon im Mai, jetzt wieder einen kleinen Fotorückblick auf ein paar Erlebnisse, die es nicht hier ins Blog geschafft haben.
(mehr …)


Heiraten auf Burg Sooneck – Zur Not hilft auch der Burgenblogger

von

Die Burg Sooneck ist in vielerlei Hinsicht ein Geheimtipp unter den Mittelrheinburgen. Allzuoft steht sie im Schatten der benachbarten Festen Rheinstein und Reichenstein. Auch, wenn es ums Heiraten geht. Dabei ist die kleine, heimelige Burg mit ihren vielen Rosen doch so romantisch. Und außerdem hat sie den Burgenblogger, der Hochzeitsgesellschaften in der Not zur Seite steht. (mehr …)


So geht der typische TV-Beitrag über den Burgenblogger.

von

Ein bisschen seltsam finde ich es schon, als Burgenblogger vor TV-Kameras zu stehen. Ich bin ja selbst als Journalist hier vor Ort und will berichten. Nicht selber Gegenstand von Berichterstattung sein. Andererseits ist es natürlich toll, dass das Burgenblogger-Projekt auch im zweiten Jahr noch so eine Aufmerksamkeit erfährt. Also habe ich in den letzten Wochen mehrmals Kamerateams zu Gast gehabt. Ungefähr so läuft dann ein typischer TV-Dreh ab. Ungefähr. (mehr …)


Es gibt eine Burg, von der über 5.000 Bilder auf Instagram zu sehen sind. Und sie steht nicht am Mittelrhein.

von

Ich bin voll der Instagram-Noob (Internetsprech für: “Anfänger”). Das ist meine größte Erkenntnis aus dem Instagram-Treffen in Koblenz vom vergangenen Wochenende. Der Tag hat mir aber auch gezeigt: Hier liegt unendlich viel Potenzial für die ganze Region. Wer die kreativen Web-Fotografen machen lässt, kriegt beste Werbung für das Mittelrheintal. Und muss gar nicht viel dafür tun. Außer, die Plattform richtig zu verstehen. (mehr …)


Das Unwetter und die Folgen: Stromausfall auf der Sooneck

von

Eine der Fragen, die ich am häufigsten gestellt bekomme lautet: “Wie ist es denn so, ganz alleine auf der Burg?” Meistens antworte ich dann, dass ich es immer sehr schön dort finde und mich das Alleinsein auch gar nicht stört. Am vergangenen Wochenende war ich allerdings sehr froh, dass ich nicht auf der Burg, sondern im heimischen Köln war. Die Unwetter, die am Mittelrhein schwere Schäden verursacht haben, haben auch der Sooneck zugesetzt. (mehr …)


Burgenbloggers Fotoalbum, Mai-Edition

von

Wenn ich als Burgenblogger unterwegs bin, mache ich immer sehr viele Bilder. Manche landen auf Twitter, manche auf Facebook, manche in meinen Blogposts. Und manche belegen einen Platz auf der Speicherkarte meines Handys. Deswegen gibt es jetzt einen ersten Einblick in Burgenbloggers Fotoalbum aus den ersten vier Wochen am Mittelrhein. (mehr …)


Von Lügengeschichten via Hang-Out, schweren Beinen und einer neuen Krafttankstelle

von

Es ist Mittwoch abend, acht Uhr zwanzig. Ich klappe den Laptop zu und lege „Janoschs wahre Lügengeschichten“ beiseite, aus denen ich den Kindern eben noch via Hang-Out vorgelesen habe. Ich öffne das Fenster und blicke nach draußen aufs Rheintal, die Ausläufer des Soonwalds, die die Burg umschließen, den Steinbruch, der es aussehen lässt, als wäre an der Stelle die Polsterung eines gigantischen, grünen Sofas aufgerissen. In den Steilwänden sehe ich weit entfernt ein paar Tiere kraxeln. Ich kann nicht erkennen, um was es sich handelt und denke, dass ich dringend ein Fernglas brauche. Plötzlich fällt mir ein, dass ich die nahe Umgebung der Sooneck noch gar nicht erkundet habe. Die Abendluft ist mild, für mindestens eine Stunde wird es noch hell sein, schätze ich. Ich packe ein Wegbier in meinen Rucksack, ziehe die Wanderschuhe an und bin raus. (mehr …)


Sonnenaufgang an der Burg Sooneck

von

Um halb sechs klingelte der Wecker, und das am Feiertag, aber das war es wert. Der Sonnenaufgang an der Sooneck ist einfach spektakulär und ich wollte ihn unbedingt mit einem Timelapse-Video einfangen. Hier ist das Video dazu. (mehr …)


Gegen Heimweh hilft immer nur Fernweh

von

Wenn die Flucht zur Methode wird: Für ein paar Tage musste ich mal raus, ich war kurz vorm Talkoller. Also bin ich nach München ausgerissen. Und habe erst dort gemerkt, was mir hier am Mittelrhein alles fehlt.

Ich will nicht Äpfel mit Birnen oder Täler mit Städten vergleichen. Das wäre unfair. Aber erst in der Gegenüberstellung schärft sich die Erkenntnis. Und als ich jetzt wieder in München war, habe ich einfach gemerkt, was mir hier fehlt: Junge Gesichter auf der Straße, ein Café um die Ecke, Geräusche urbaner Existenz. Busse, Nachbarn, Jogger. Die Zumutbarkeit des Andersartigen. Ein Supermarkt. Mehr als einen einzigen Radweg am Fluss entlang zur Auswahl zu haben. In München führen stets viele Pfade zum Ziel, im Mittelrheintal muss man immer sehr, sehr lange geradeausfahren, bis man irgendwo ankommt. Falls Ankommen überhaupt möglich ist. (mehr …)


Ode an die Sooneck

von

Ich habe mich beobachtet: Ich hadere damit, den Ort zu zeigen, an dem ich wohne. Das hat die Sooneck nicht verdient. Deshalb nach zwei Monaten heute mal was über Dornröschen – und ihre Bewohner.

(mehr …)


Eingeschlossen im Schloss

von

Gemäuer und ihre Geschichte: Das Schloss Stolzenfels gilt als „Perle am Rhein“. Zum Ende des zweiten Weltkrieges floh ein ganzes Dorf dorthin. Die Amis spielten Ritter, ein Ehepaar schlief im Königsbett und Bomben flogen aus dem Fenster. Ein Zeitzeuge erinnert sich.

Schloss Stolzenfels als Fluchtpunkt

Die amerikanischen Soldaten haben damals gesagt: „Bis dahin dürft ihr. Nicht weiter. Da, hinter dieser Linie, wo das andere Pflaster beginnt, da wird geschossen“, so fängt Reinhold Gottwald an, sich an das Ende des Krieges zu erinnern. Er ist Vorsitzender des Fördervereins Schloss Stolzenfels – und hat in der kleinen Ortschaft südlich von Koblenz ein Leben lang gelebt. Der 77-jährige kann stundenlang von der Geschichte des Gemäuers erzählen: 1842 zogen König Friedrich Wilhelm IV und seine Königin mit großem Gefolge und Fackelzug in das Schloss ein. Ritter residierten hier, Franz Liszt machte Musik und Queen Victoria wollte gar nicht mehr gehen. Nur über den jüngeren Teil der deutschen Vergangenheit liest man in all den Broschüren wenig. Dafür kann Gottwald sich selbst noch daran erinnern. Als kleiner Junge erlebte er hier das Ende des zweiten Weltkrieges. Ein Protokoll: (mehr …)


Mein Blick aufs Tal

von

Wie ich mit einem Bein versuche sesshaft auf der Burg Sooneck zu werden, und mit dem anderen Bein ständig unterwegs bin im Mittelrheintal. Eine Geschichte in sieben Bildern

IMG_0677Und was machst du jetzt als Burgenbloggerin? Fragen mich alle. Ich taste mich heran. In konzentrischen Kreisen reise ich um die Burg Sooneck herum und gucke mir die Gegend an. Mal probiere ich, mal provoziere ich. Hier ein romantisierender Abklatsch der ersten drei Wochen:

Zu Gast war ich in der historischen Weinwirtschaft in Oberwesel. Völlig zu unrecht wird sie von Stammgästen gern „hysterische Weinwirtschaft“ genannt. Dabei ist Wirtin Iris doch das genaue Gegenteil, sie ist gelassen, großzügig und erzählt die schönsten Kneipengeschichten. Sie hat sogar ein Bett in ihr Wirtshaus gebaut, die Schloafstubb. Ich durfte sofort am Stammtisch sitzen. Bei Siggi, Sieke & Co. Die haben mir gezeigt, dass sie immer ein paar Milchreiskörner in ihre Weinschorle tun. Dann sprudelt’s so schön. Der Siggi bringt dafür sogar seinen eigenen Becher Milchreis mit. Den streut er dann ins Duppe-Glas und freut sich. Wir hatten einen guten Abend. (mehr …)


Der Mann mit dem roten Koffer

von

Es hat Bumm gemacht: Warum ich einmal in der Woche Besuch von einem netten, aber hochexplosiven Nachbarn bekomme und dann die Wände wackeln. Eine neue Episode aus: Die Leiden des jungen Burgenbloggers

IMG_0460
Es hat Bumm gemacht: Udo Wirth kommt einmal in der Woche auf der Burg Sooneck vorbei, um die Sprengung nebenan im Steinbruch zu überwachen

Neben der Burg Sooneck steht ein Steinbruch. Der ist nicht zu klein und nicht zu leise. Aber sehr spannend. Dort wird Quarzit abgebaut. Einmal die Woche wird gesprengt. Dann kommt Herr Wirth rüber, der Mann mit dem roten Koffer. Er ist Bauleiter in den Sooneck Werken und damit der Herr der Steine. (mehr …)


Hallo Burgiversum

von

Bald geht es los. Am 1. Mai 2015 ziehe ich auf die Burg Sooneck. Und manche fragen mich: „Was ist passiert, seitdem du als Burgenbloggerin ausgewählt wurdest?“. Davon soll dieser erste Blogbeitrag erzählen, mit einem Blick über die Schulter geht es los.

Burgenbloggerin
Mein erster Amtseinsatz als Burgenbloggerin: Beim Burgennetzwerk. Foto: Schober

(mehr …)