Das Paradies, wo man es nicht vermutet

von

„Gerhard, was macht denn der junge Mann da? Warum fotografiert der denn die Schaufenster und Klingelschilder?“

„Ich weiß es doch auch nicht, Hilde…“

So oder so ähnlich könnten die Dialoge klingen, wenn mich Menschen beobachten, wie ich durch die Orte im Mittelrheintal streife. Erkannt wurde ich bisher erstaunlicherweise noch gar nicht so häufig, wie ich mir das vorgestellt hatte. Oder aber die Menschen trauen sich nicht, mich anzusprechen. In dem Fall: Keine Scheu! Auch wenn ich gruselige alte Puppen hinter vergilbten Fensterscheiben fotografiere, bin ich ein ganz umgänglicher Typ. Zumindest hat man mir das bisher meist attestiert.

Zu den Bildern möchte ich auch eigentlich gar nichts weiter sagen. Die sprechen für sich, so hoffe und denke ich. Nur eines noch: Unterwegs war ich in Bacharach, auf der Fähre nach Kaub und auf den Höhen von Bingen. Ach ja, und irgendwo oberhalb von Trechtingshausen. Da hatte ich mich verfahren, was mir dann aber einen anderen Blick auf mein Domizil Burg Sooneck ermöglichte. Dort oben fand ich übrigens auch das Paradies. Da hätte ich es ja nun wirklich nicht vermutet…

Die Fotos zum Durchklicken:

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