Wir sind Tante Emma – Wie die Bürger von Osterspai ihren Dorfladen reaktiviert haben

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In vielen Orten am Mittelrhein haben die letzten Bäcker oder Metzger schon lange zugemacht. Es fehlt an Einkaufsmöglichkeiten im Dorf. Statt auf einen Investor zu warten, haben die Bewohner von Osterspai selbst das Heft in die Hand genommen. Eine Genossenschaft betreibt einen kleinen Laden mit Café, der sich zu einem richtigen Treff im Dorf entwickelt hat. Jetzt steht dem Krämerladen der Härtetest bevor. (mehr …)


Bunneswear macht das Rheinfels-Shirt für Sankt Goar

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Wo sind die coolen Mittelrhein-Souvenirs? Das habe ich mich gefragt, als ich vor ein paar Monaten in Sankt Goar zwischen Bierkrügen und Hofbräuhauspullis stand. Aus meinem Blogpost dazu entstand ein Kontakt zu Mick Noll, Gründer des Koblenzer Ein-Mann-Shirt-Labels “Bunneswear”. Daraus wiederum entstand eine Idee: Wie wäre es, wenn wir Sankt Goar einfach ein cooles Shirt “schenken”? Dass das geklappt hat, ist gelebtem Mittelrhein-Wireinander zu verdanken. (mehr …)


Burgenbloggers Weinkiste – Die Auktion startet am 17. Oktober

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Am 18. Juni habe ich meine Aktion “Burgenbloggers Weinkiste” für die Flüchtlingshilfe St. Goar-Oberwesel gestartet. Am 17. Oktober geht sie in die Schlussphase. An diesem Tag starte ich die Versteigerung der Weinkiste mit einem Livestream auf Facebook. Dann kann jeder, der möchte, auf eine tolle Auswahl von Mittelrhein-Weinen bieten. Und damit etwas Gutes tun. (mehr …)


Der Zauber der Deutschen Weinkönigin – Weinjournalistin Gisela Kirschstein antwortet auf meinen Rant

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Für meinen Rant über die Wahl der Deutschen Weinkönigin habe ich viel Zuspruch bekommen von Leuten, die ähnlich denken wie ich. Die Mainzer Journalistin Gisela Kirschstein schreibt über Wein, Politik und auf ihrer Seite Mainz& über ihre Heimatstadt. Und sie ist Mitglied der Weinköniginnen-Jury. Auf Facebook hatte sie bereits den Titel „Weinkönigin“ verteidigt. Daraufhin habe ich sie gebeten, ihre Gedanken in einem Gastbeitrag für das Burgenblog auszuführen. Hier ist ihr (natürlich ungekürzter und unbearbeiteter) Text, in dem sie mir in ein paar Punkten recht gibt. Aber vor allem sagt: Weinkönigin abschaffen? Das wäre schön blöd! (mehr …)


Schafft den Titel „Weinkönigin“ ab! – Ein Rant über eine veraltete Institution

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Die erste Runde zur Wahl der Deutschen Weinkönigin ist rum. Sarah Hulten vom Mittelrhein ist ausgeschieden und wird den Titel also nicht gewinnen. Ich hätte es ihr schon gegönnt. Aber ganz ehrlich: Vielleicht ist es besser für sie. Meine ganz persönliche Meinung zu diesem Titel: Abschaffen! Und durch einen professionellen Job ersetzen. Denn darum handelt es sich schließlich auch. (mehr …)


Mal abschalten geht nicht – Sarah Hulten will erste Deutsche Weinkönigin vom Mittelrhein seit 1951 werden

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Am kommenden Samstag ist es soweit: Die Vorausscheidung zur Wahl der Deutschen Weinkönigin findet in Mainz statt. Ich werde vor Ort sein, wenn Sarah Hulten versucht, die erste Deutsche Weinkönigin vom Mittelrhein seit 1951 zu werden. In meiner Zeit als Burgenblogger sind Sarah und ich uns immer wieder begegnet. Auf Terminen, aber auch einfach so zum Quatschen. Dabei habe ich eine ehrgeizige Frau kennengelernt, die sich selbst viel abverlangt. Aber auch weiß, wann es besser ist, im Hintergrund zu bleiben. (mehr …)


Gar nicht blöd: Wie „Bunneswear“ aus klassischen Sehenswürdigkeiten coole T-Shirt-Motive macht

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Vor kurzem hatte ich mich darüber amüsiert, dass in Sankt Goar Hofbräuhauspullover als Souvenirs verkauft werden. Hinter der Satire steckte die Frage, wo denn die coolen Mittelrheinsouvenirs sind. Nun, es gibt sie durchaus. Als ich am Wochenende zum Sommerfest in Koblenz war, traf ich dort einen Mann, der eine gute Vorstellung davon hat, wie man die Region auch mal anders präsentieren kann. Dabei ist seine Idee schon mehr als 16 Jahre alt. (mehr …)


Eugen sucht eine Frau. Oder: Die Geschichte einer schwimmenden Kontaktanzeige

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Vor ein paar Wochen bin ich auf einem Schiff der Rössler-Linie zwischen Rüdesheim und Burg Rheinstein unterwegs gewesen. Als ich an Bord ging, fiel mir ein handgeschriebenes Schild auf, das an ein Schwarzes Brett direkt am Eingang des Schiffs gepinnt war. “Matrose sucht Meerjungfrau”, war darauf zu lesen, zusammen mit einer Handynummer. Ich fotografierte das Schild und rief eben diesen Matrosen an. So traf ich Eugen, der mich zunächst für einen männlichen Verehrer hielt, sehr gut englisch und passabel deutsch spricht; und gut Suppe kocht. (mehr …)


Griechischer Wein – Die Geschichte des Weinguts Lithos

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Durch meine Weinaktion für das Flüchtlingscafé Oberwesel bin ich mit dem Weingut Lithos in Kontakt gekommen. Gerade ein Jahr alt, ist es eines der jüngsten Weingüter am Mittelrhein. Christian und Kristina Theodoropoulos haben mir erzählt, warum sie ausgerechnet in diese Region gezogen sind, wie Christian in die Fußstapfen des Großvaters getreten ist und welche Widerstände man als junger Winzer so überwinden muss.  (mehr …)


Inspiration am Mittelrhein: Frank Kunerts Ausstellung „Wunderland“ im Landesmuseum Koblenz

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Eine neue Ausstellung auf der Festung Ehrenbreitstein zeigt Fotografien von Frank Kunert. Mit “Wunderland” entführt er in witzige, ironische, manchmal makabre Miniaturlandschaften. Für eins seiner Werke ließ sich der gebürtige Frankfurter von seiner Wahlheimat am Mittelrhein inspirieren. Grund genug für mich, mich mal mit Frank zu treffen. (mehr …)


„Eine Bürgerbefragung zum Welterbetitel würde knapp werden“ – Interview mit dem Koblenzer Oberbürgermeister Joachim Hofmann-Göttig (Teil 2)

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Im ersten Teil des Interviews mit dem Koblenzer Oberbürgermeister Joachim Hofmann-Göttig haben wir über die Buga 2031, Bahnlärm und die positiven Entwicklungen im Mittelrheintal geredet. Im zweiten Teil will ich wissen, wie die Unesco funktioniert und ob Koblenz den Welterbetitel wirklich braucht.  (mehr …)


Pokemon Go auf der Festung

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Es ist der Hype des Sommers: Das Spiel Pokemon Go wird auch am Mittelrhein fleißig gezockt. Ich habe mir die App auch runtergeladen und mal einen kleinen Pokemon Go-Walk über die Festung gemacht. Ob die App langfristig als Reiseführerersatz taugen wird, wage ich aber zu bezweifeln.  (mehr …)


„Die Brücke müssen wir hinkriegen.“ – Interview mit dem Koblenzer Oberbürgermeister Joachim Hofmann-Göttig (Teil 1)

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Vor 14 Jahren ist das Obere Mittelrheintal Weltkulturerbe geworden. Ich will wissen, was der Titel mit der Region gemacht hat. Und was die Region aus dem Titel gemacht hat. Darum habe ich mich mit dem Koblenzer Oberbürgermeister Joachim Hofmann-Göttig getroffen. Als Kulturstaatssekretär war er wesentlich dafür verantwortlich, dass die Unesco den Titel an die Region vergeben hat. Mit ihm habe ich über die Herausforderungen für das Tal geredet, über die Buga 2031 – und über das Wetter. (mehr …)


Heiraten auf Burg Sooneck – Zur Not hilft auch der Burgenblogger

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Die Burg Sooneck ist in vielerlei Hinsicht ein Geheimtipp unter den Mittelrheinburgen. Allzuoft steht sie im Schatten der benachbarten Festen Rheinstein und Reichenstein. Auch, wenn es ums Heiraten geht. Dabei ist die kleine, heimelige Burg mit ihren vielen Rosen doch so romantisch. Und außerdem hat sie den Burgenblogger, der Hochzeitsgesellschaften in der Not zur Seite steht. (mehr …)


Die Anti-Loreley – Erste Eindrücke von Maria Ruh

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Kürzlich verschlug es mich erstmals auf Maria Ruh. Der gute Ruf der lauschigen Location mit bestem Loreleyblick war bereits zu mir durchgedrungen. Vor Ort wurden meine Erwartungen sogar noch übertroffen. Dort oben wird die große weite Welt ein bisschen kleiner. Auch, weil ich jemandem begegne, mit dem ich mehr als nur die Herkunft aus dem Kölner Süden teile. (mehr …)


Der Flutmontag von Oberheimbach – Protokoll einer Dorfkatastrophe

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Der Schrecken des Morgens vom 30. Mai sitzt vielen Oberheimbachern immer noch in den Knochen. Nach starken Regenfällen waren Teile des Ortes überflutet worden. Vergangene Woche hatte darum die Ortsverwaltung zu einem Helferfest eingeladen, um sich bei den Freiwilligen Helfern, den Rettungskräften und den Betroffenen für ihren Einsatz zu bedanken. Ich war auch dort und habe mich mit denen unterhalten, die den Unwettermorgen erlebt haben. Aus ihren Erzählungen ergibt sich diese Chronik der Flutkatastrophe. (mehr …)