Toast Hawaii und Käseigel

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Martin Schulz möchte abgeholt werden.
Martin Schulz möchte abgeholt werden.

Der Herbst ist da. Der politische auch. Die Republik hat er verändert. Dem Rhein ist das egal. 

Während die Republik nach einem Schuldigen sucht, warten sie darauf, abgehängt zu werden. In den Dörfern noch ein bisschen länger. Schulz und Merkel. Sie gucken von riesigen Plakatwänden, hängen an Bäumen und Laternenpfählen.

Eine Woche nach der Wahl schauen sie noch immer auf dieselben Häuser, dieselben Straßen, dieselben Menschen. Allein der Herbst beginnt all das in ein anderes Licht zu tauchen. Aber Schulz und Merkel gucken jetzt anders. Nach der Wahl. Müde. Erschöpft. „Hängt mich doch endlich ab“, scheint er zu rufen. Sie sagt: „Ich kann nichts dafür.“ Nur die Braunen schreien „Wir bleiben!“ – und hängen wie reinrassige Testosteronäffchen triumphierend in der Gegend.

Statt einen Moment Inne, nach neuen Erzählungen Ausschau zu halten, sucht Deutschland händeringend nach einem Schuldigen. Erst für die Flüchtlingskrise. Dann für den Rechtsruck. Die Erzählungen sind bekannt und wiederholen sich. Die obsessive Fokussierung auf die Frau an der Spitze der Republik hat längst pathologische Züge. Die „Merkel muss weg“-Kommentatoren wiederholen ihr Mantra. Verdrehen bis heute erfolgreich Ursache und Wirkung. Als hätte Angela Merkel die Krisen der Welt, Assad und den sogenannten IS persönlich instruiert, den Nahen Osten in Schutt und Asche zu legen.

Sie konstruieren eine lokale Erzählung, die in einer globalisierten Welt an ihre natürlichen Grenzen stößt. Eine Erzählung, so hermetisch wie der Wunsch und Weltbild seines Erzählers. Erzählt von jenen, die „Wir können das nicht schaffen“ sagen und „Wir wollen das nicht schaffen“ meinen. Das ist opportun: Wissen sie doch Zeitgeist und Kommentarspalten auf ihrer Seite.

Nach der Wahl dann die nächste Schuldfrage: Wer hat Schuld am Aufstieg der AfD? Die Frage dominiert Talkshows und Headlines. Eine Schuldsau nach der anderen wird durchs mediale Dorf getrieben. Mal Angela Merkel (hat sie dann auch Schuld an Trump, Orbàn, Putin, Erdogan? An den Nationalisten in Europa und der Welt?), mal die Medien (überschätzen wir die Wirkung von Talkshows nicht?), mal die Geflohenen selbst (dahinter steht die gefährliche Gleichung: Weniger Flüchtlinge gleich weniger Rechtsextremismus. Eine, die ohne die real existierenden Zustände auskommen muss, da gerade in den Landstrichen mit geringer Ausländerdichte Pegida, AfD und Co. am stärksten wüten).

Als ginge es um Schuld. Sie ist keine Kategorie des Politischen. Demokratien kennen allenfalls Verantwortung. Und die ließe sich zur Abwechslung auch einmal dort suchen, wo sie in einer funktionierenden Demokratie hingehört: Beim Wähler selbst. Warum ihm die Mündigkeit in dem Moment absprechen, da er zum Extremen neigt?

Stattdessen überbieten sich politische Analysten mit ihren fantasielosen Erzählungen. Und die Politik mit alten Reflexen. Die Seehofers und Wagenknechts wollen jetzt die rechte Flanke schließen. Deutschland soll Deutschland bleiben. Was immer das heißt. Und die Abendlandretter stoßen an mit deutschem Wein, für den sich Polen und Rumänen den Buckel krummpflücken.

Dem Rhein ist das egal. Er wird deswegen nicht braun. Er hat einen natürlichen Kompass. Der Rhein weiß immer, wo er ist. Es steht ja auf den Schildern mit den Kilometerständen. Er muss nur nach links oder rechts schauen. Allein die Jahreszeiten ändern sich. Das, was hinter den Kilometerschildern ist. Daneben. Davor.

Als ich hier ankam, im Mai, war die Welt um den Rheinkilometer 537 eine andere. Das Grün war ein erster Versuch, die Trauben nur eine Idee. Die Sonne ließ sich Zeit für ihre Reise, die sie im Taunus begann, um schließlich im Hunsrück zu verschwinden. Ein paar Wochen später dann, die Temperaturen stiegen, der Pegel sank, der Rhein fing an zu flimmern, manchmal zu stinken, die Fische zu hüpfen. Reiher breiteten ihre Flügel aus, um stoisch in der Sonne zu stehen.

Es kam die Zeit der vielen Feste, zu Wasser, zu Land. Weinhexen und Regenten fuhren auf Booten zur Loreley oder auf dem geschmückten Wagen durchs Dorf. Vorbei an eigenwilligen Vorgärten, in denen es immer etwas zu entdecken gibt. Dahinter die vielen Reime auf Lippen, auf Fachwerk und Häuserwand. Und die Erkenntnis: Mittelrhein ist Spruchbänderland.

Kein Fest ohne Feuerwerk. Sie enden wie früher Kontinentalflüge: mit Applaus. Wie anständig. Und natürlich kein Weinfest ohne Käseigel. Ob so ein Käseigel wohl auch in der Natur vorkommt? Und wer sind seine natürlichen Feinde? Überhaupt, die vielen Fragen: Wie viele Beziehungen haben ihren Ursprung in Fest und Wein? Wie viele ihr Ende? Und: Gibt es tatsächlich einen Reblaus-Kommissar?

Der Herbstwind bringt auch keine Antworten. Er schiebt das letzte Bisschen Sommer durchs Tal. Wein wird gelesen. Das Aerobic-Schiff kommt nicht mehr. Das Boot mit diesem Vortänzer, der zu schlechten Beats Kommandos brüllt. Ja, der Herbst hat auch sein Gutes. Ganz sicher sogar. Der Tag beginnt jetzt mit einem Streifen. Am frühen Morgen legt er sich ins Tal. Dann über Wald und Baum. Traktoren stehen im Hang. Polen am Wein. Schilder verkünden von Federweißer und Zwiebelkuchen. Wobei dieser „Kuchen“ ja nur Vorwand ist, um bei Tage Wein zu saufen. Recht so!

Dunkelheit und Kälte treiben die Menschen in ihre Wohnungen. Und die Hornissen in meine. Wie Betrunkene fallen sie durchs Fenster und zu Boden. Sie kommen, um zum Sterben. Auch das Grün, das Leben zieht sich aus den Blättern zurück. Das ist das Schöne am Herbst: Gestorben wird in den herrlichsten Farben.

Drei Jahreszeiten durfte ich hier erleben. Der Winter kommt dann ohne mich. Dann beginnt sie: Die vielleicht härteste Zeit für die Menschen hier. Dann bleiben die Karohemden im Schrank und die Touristen aus, der Atem wird sichtbar, der Boden hart und der Vorgarten trägt Meisenknödel.

Bis dahin bleibt noch ein bisschen Zeit. Die Decks der Schiffe bleiben leer. Toast Hawaii steht weiter auf der Karte. Vielleicht auch Strammer Max. Vielleicht ein Kännchen Kaffee. Und die Kegelbahn im Hinterzimmer liegt das ganze Jahr im Winterschlaf. Ich klappe den Computer auf. Und in meiner Timeline stellt jemand fest, dass die Werbebeilagen mehr wiegen als die Gratiszeitung, der sie beiliegen. Gewogen wird mit dem Thermomix, und ich frage mich: Wovor habt ihr eigentlich Angst? Deutschland wird Deutschland bleiben. Es kann gar nicht anders.

20 Kommentare

  • Mac says:

    Ganz klar, der bis dato beste Burgenblogger!

    Es geht übrigens nicht darum, etwas voranzubringen. Es geht darum, zu berichten, eine eigene Sicht der Dinge zu haben, zum Denken und Nachdenken zu animieren. Das hat Timo wirklich fein gemacht.

    Wenn der Mittelrhein sich selbst nicht gebacken bekommt, kann es Timo sowieso nicht. Das ist auch nicht eine Aufgabe. Hier zu nörgeln wie zum Beispiel Herr Lichtenthäler ist obsolet und kontraproduktiv.

    Aber Timo hat klar verschiedene Seiten aufgezeigt, interessante und teils witzige Artikel geschrieben, bei denen ich das eine oder andere Mal schmunzeln musste und meinen Burgenblogger-Casting-Trip – während der ersten Ausschreibung – in Erinnerung hatte. Seit 2014 hat sich in der Region offenbar nicht allzu viel verändert

    Es waren hier Dinge zu lesen, die die mir zumindest mehr gefallen haben, als glattgeleckte und oberflächliche Artikel des Vorgängers oder die gescheiterten, teils infantilen Versuche der ersten Burgenbloggerin.

    Mir hat es gefallen! Danke Timo!

    Die Frage ist nun: Braucht es weiterhin einen Burgenblogger? Oder reicht es nun?

    • Interessant und witzig! Käseigel! Was braucht der Mensch sonst noch?

    • Mona Jung says:

      Hallo Herr Lichtenthäler,
      Käseigel, der Knaller in den 60er Jahren, sind ein herrliches Synonym für die Zustände im Mittelrheintal!

    • Die Zustände am Mittelrhein? Käseigel!
      Ich habe eine andere Wahrnehmung, realer, konkreter. Ein Beispiel aus dem sichtbaren Bereich:
      Stellen Sie sich einmal an die B9 vor Bacharach. Die Grünanlagen wurden mit, sagen wir einmal € 500.000 vor einigen Jahren aufgehübscht. Was sehen Sie da? Ein Teil der Grünanlagen ist in eine verschlammte Fläche verwandelt. Busse und Wohnmobile parken darauf mit Billigung der Stadt Bacharach. Werfen Sie einen Blick auf den Grünstreifen an der gleichen Stelle: Der Grünstreifen ist ein ein Schlammloch verwandelt. PKW parken darin um das Parkticket einzusparen. Verantwortlich ist die Verwaltung der Stadt Bacharach.
      Gehen Sie zur evangelischen Kirche in Bacharach. Genießen Sie die Situation. Der Platz ist eine Straßenkreuzung. Vor, nach und in Kreuzungen herrscht absolutes Halteverbot. Soweit verkehrstechnisch. Der Platz ist im Kreuzungsbereich mit Autos zugestellt. Dann werden Sie einen Blick zum Steeger Tor: Rechts und links der Straße sind die Bürgersteige mit Autos zugestellt. Die Besucher und Touristen dürfen auf die Fahrbahn ausweichen.
      Das ist die reale Situation in Bacharach, dem romantischen Städtchen im Welterbe Oberes Mittelrheintal.
      Wenn man die Dinge schon philosophisch betrachtet, dann kann man dies auch mit einem Großbauwerk des Verkehrs, der Heilsbringerin Mittelrheinbrücke machen.
      Der Verkehr hat den Mittelrhein einmal voran gebracht. Seit 60 bis 70 Jahren bringt der Verkehr das Gegenteil: Das Tal geht kaputt.
      In dieser Situation sucht man die Lösung mit einen verkehrstechnischen Großprojekt, der Brücke. Die Folge wird sein, dass der Verkehr weiter anwächst.
      Man kann den Gedanken auch weiter spinnen: Nichts geht voran, überall Rückentwicklung, Leerstand und Verfall. Was ist die Konsequenz: Man wartet auf ein Wunder in Gestalt der Rheinbrücke oder der BuGa. Solange man darauf wartet muss man nichts machen und kann sitzen bleiben. Was ist aber, wenn die BuGa an eine andere Region vergeben wird. Was ist der Plan B? Man sitzt immer noch.
      Der Ordnung wegen muss festgehalten werden, dass es auch positive Dinge zu berichten gibt. Ein Beispiel ist die Restaurierung der Stadtmauer von Oberwesel

  • Jürgen Dedekind says:

    Launige feuilletongleiche bloggs, eine sehr bildhafte humorige Schreibweise – Timo Stein schafft es, ohne erhobenen Zeigefinger die Gegend am Mittelrhein zu skizzieren, die Probleme und Schönheiten der Gegend gleichermaßen auch denjenigen näher zu bringen, die vielleicht den Blick dafür etwas verloren haben. Es ist nicht der Anspruch Timo Steins, hier eine Grundsatzdiskussion anzuzetteln, lediglich durchaus vorhandene Misstände aufzuzeigen und den Finger in jede Wunde zu legen. Dafür sind andere zuständig, dafür bedarf es keines Burgenbloggers. Gleichwohl werden sicherlich einige Verantwortliche die bloggs ebenfalls gelesen haben und hoffentlich einige Schlüsse daraus ziehen. Dann hätte der Burgenblogger schon viel erreicht. Mir jedenfalls hat die Art, seine Eindrücke und Gedanken über den wohl schönsten Abschnitt des Rheins so trefflich herüber zu bringen, sehr zugesagt. Auch bei seinem Besuch in unserem „Roten Dorf am Mittelrhein“ hat Herr Stein sehr genau beobachtet und kleine Details aufgegriffen, die man selbst längst nicht mehr wahr nimmt.

    Im übrigen halte sinnfreie ich Kommentare, in denen Timo Stein als „Boulevard Blogger“ diskreditiert wird, in denen seine bloggs als „nette Scha- und Personengeschichten“ abgetan werden, für so „unnötig wie einen Kropf“:-)

  • Vielen Dank für den Begriff „Testosteronäffchen“. Darf ich den bitte klauen?

    Das Braune kam nicht mit den Flüchtlingen. Ich habe es in meinem beruflichen Umfeld schon in den 90ern wieder bemerkt. Gab es einen Zusammenhang mit der „Wende“? Ich möchte das nicht denken müssen. 2015 war für mich das Jahr des Das-wird-man-doch-noch-sagen-dürfen. Man „durfte“ plötzlich wieder Dinge sagen, die aus gutem Grund verpönt gewesen waren, und man bekam noch Beifall dafür. Die Braunen müssen sich nicht mehr genieren; das ist das eigentlich Schlimme in dieser Zeit.

  • Christian says:

    Schönes Resumee. Vielen Dank für die wunderbare Begleitung einer Saison hier, die auch meine erste war. Zurück bleibt ein Mittelrhein, der deinem oft erstaunten, bisweilen amüsierten Blick ausgesetzt war und sich bewusst werden konnte, welche Perspektiven er zu bieten hat und dass Sandalen durchaus Unterhaltungswert haben können. Alles Gute!

    • Timo Stein says:

      Ich danke allen für die netten Worte. Aber das klingt mir alles viel zu sehr nach Abschied. Vier Wochen bin ich ja noch da. Gruß in die Runde!

  • Wenn sich der Käseigel im herbstlichen Abendnebel durch das Spruchbandland trollt sind wir am Mittelrhein angekommen. Timo Stein hat sehr wohl unser Tal sehr gut beobachtet und literarisch beschrieben. Leise kluge Töne mit Hintersinn. Es ist übrigens nicht die vorgeschrieben Aufgabe des Burgenbloggers das ‚Tal voranzubringen ‚. Wenn wir das selber ( leider !!!) nicht schaffen, kann das nicht Aufgabe eines für 6 Monate Zugereisten sein. Die Arbeit des Burgenbloggers ist zu beobachten und darüber zu berichten. das hat er sehr gut gemacht.Die esret Bloggerin hat in ein Wespennest gestochen, viel aufgewirbelt und ist daran vorzeitig gescheitert, weil ihr der Rummel zu viel wurde. Der zweite hat Pokemons gejagt, Weinkisten zusammengestellt für einen guten Zweck und hat einen Reiseführer im Nachgang geschrieben. Der dritte hat uns die Romantik 2.0 gebracht. Litrarisch anspruchsvoll, witzig, hintergründig und mit leiser Wehmut . Mit hat’s gefallen, sehr gut sogar.Ich füttere jetzt meinen Käseigel und erneuere das verblasste Spruchband am Haus.Ach und lege auch weiterhin die belgischen Kekse an die Kaffeetasse, nur der Burgenblogger bekommt ein extra Amarettini zum Espresso.

  • Boulevard Blogger? Feullleton-Blogger trifft es eher. Timo Stein ist in guter Beobachter mit exzellentem Stil. Manchmal beschreibt er beige, karierte und andere Schrullen am Mittelrhein, aber nie verletzend, herablassend, frustriert oder zynisch. Schade, dass seine Burgenbloggerzeit bald rum ist.

  • Andreas says:

    Das ist zarte Poesie. Danke für ein dreiviertel Jahr davon!

  • Ich habe an der Schreibe von Herrn Stein nichts auszusetzen.

  • Anna says:

    Auch ich kann den Anmerkungen von Herrn Lichtenthäler nicht folgen. Um die Probleme am Mittelrhein zu lösen, bedarf es eher eines Mediators ;-) Die kritischen Stimmen kommen von allen möglichen Seiten. Dazu bedarf es keines Burgenbloggers. Aber solange hier viele nur ihr Ding machen und Kritik oft als Nestbeschmutzung angesehen wird, kann sich nichts ändern.

    Sicher sind die Texte von Timo Stein literarisch anspruchsvoller und regen eher subtil zum Nachdenken an. Dennoch hält er dem Mittelrheintal auf seine eigene Art einen Spiegel vor. Das zu erkennen ist aber eine andere Geschichte ……

    • Vera says:

      Wieder mal ein wunderbarer Beitrag, der mich anspricht und mir aus der Seele spricht. Großartige Sprache und direkt hinter die Fassaden geschaut.
      Dass es manchem nicht gefällt, nun ja, die Geschmäcker sind eben verschieden.
      Ich werde die Beiträge vermissen und wünsche alles Gute!

  • Mona Jung says:

    In der Zeit der Romantik wurde der Mittelrhein bekannt und entwickelte sich zur Touristenhochburg. Für mich ist Timo Stein ein Romantiker des 21. Jahrhunderts, der dieses Tal mit seinen Stärken und Schwächen beschreibt.
    Es ist mal ein andere Termin Blick aufs Tal emotionaler, und deshalb vielleicht für manche “ ineffektiv“.
    Mir gefällt’s.

  • Ingrid Wolf says:

    Lieber Burgenblogger,
    durch meine Tochter Claudia habe ich von Ihrer Tätigkeit auf der Burg Sooneck erfahren und bisher alle Artikel mit großem Interesse gelesen. Auch ich finde Lichtenthälers Kommentar nicht gerechtfertigt. Sie haben sowohl kritisiert als auch Land und Leute mit viel Einfühlungsvermögen und guter Beobachtungsgabe beschrieben. Sie haben wirklich eine großartigen journalistische Arbeit geleistet. Die letzten Sätze Ihres obigen Artikels haben mich sehr beeindruckt!
    Schade, dass Ihre Tätigkeit nun im Oktober zu Ende geht und es nicht auch in Würzburg auf der Festung über dem Main, wo ich lebe, einen Burgenblogger gibt!
    Viel Erfolg und alles Gute für Sie.
    Ingrid Wolf

  • Leider bin ich mit diesem Burgenblogger nicht so recht warm geworden. Sprachlich versiert, aber inhaltlich oft schwach, so mein Eindruck. Themen wie in Plastik verpackte Kekse und Senioren in karierter Kleidung sind beliebig und nichts, was nur am Mittelrhein vorkommt. Schade, vielleicht ist es an der Zeit, das Konzept mal zu überarbeiten.

  • Birgitta says:

    Ich kann mich Lichtenthälers Kommentar nicht anschließen. Ich fand die Texte originell, einfühlend, bemüht darum, die Region zu verstehen. Mir haben sie besser gefallen als die Texte der Vorgänger. Ich bin gespannt, wie der Burgenblogger den Winter in und um Koblenz schildert: Nicht vergessen, dass auch hier jetzt am Wochenende das 5. Döbbekochefest stattfindet – wieder ein Grund mehr, Federweißen zu trinken! Den Döbbekoche gibt es auch vegetarisch, mit Kürbis und Sonnenblumenkernen: Deutschand hat sich schon verändert…

  • Die Einsichten und Erkenntnisse des diesjährigen Burgenbloggers waren, um es mal auf Bayrisch zu sagen, so unnötig wie ein Kropf. Diese Region hat bestimmte Probleme die fast ein jeder kennt aber als Normalzustand angesehen werden. Da brächte es kritische Stimmen die diese aufgreifen und thematisieren damit sich Einsichten und der Wille zu Änderung entwickeln. Wenn das die Aufgabenstellung gewesen wäre, ging alles´daran vorbei. Nette Sach- und Personengeschichten lesen viele Menschen gerne. Sie gehen nur am Thema vorbei sofern sie keine Bezug zur Realität haben. Dieses Jahr hatten wir einen Mittelrhein – Boulevard Blogger. Alles und nichts!

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