Verhärtete Fronten

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Es gibt Geschichten, da weiß man als Journalist erst mal nicht, worauf man sich einlässt. Man bekommt einen Anruf oder eine E-Mail, dass dieses oder jenes Thema vielleicht interessant sein könnte. Gelangt man dann zu der Erkenntnis, dass es sich tatsächlich um ein potenzielles Thema handelt, gerät der Stein allmählich ins Rollen.

Das Gebäude auf dem Campingplatz Loreleyblick im St. Goarer Stadtteil „An der Loreley“ ist so ein Thema. Es liegt direkt an der B 9. Aufgefallen war mir das anscheinend noch im Bau befindliche Gebäude schon nach wenigen Wochen im Tal. Es ist im Vorbeifahren schließlich nicht zu übersehen. Was es damit aber tatsächlich auf sich hat, konnte ich da noch nicht erahnen. Bis mich ein Anruf von Hans Brutscher erreichte.

Brutscher wohnt seit mehr als 40 Jahren mit seiner Frau Lilly „An der Loreley“ 41. Also direkt gegenüber dem markanten Campingplatzgebäude. Und seit mittlerweile 18 Jahren blickt er statt auf den Rhein oder den Loreleyfelsen auf das unfertige Gebäude. Für ihn ein riesiges Ärgernis. Ich habe mich also mit Hans und Lilly Brutscher, dem Inhaber des Campingplatzes Robert Gärtner und dem Bürgermeister der Verbandsgemeinde St. Goar-Oberwesel, Thomas Bungert, getroffen, um über das umstrittene Objekt zu sprechen. Ein Gebäude, vier Menschen, drei Positionen.

Hans und Lilly Brutscher, Anwohner

Hans Brutscher findet harte Worte, wenn er über Robert Gärtner spricht. Worte, die er ihm laut eigener Aussage auch schon ins Gesicht gesagt hat. Der Frust des 88-Jährigen ist groß. Er redet sich in Rage, wenn es um das Gebäude gegenüber geht. Ganze Bücher könnte er damit füllen, wie er selbst sagt. Und einiges vom dem, was da in fast zwei Jahrzehnten auf der anderen Straßenseite geschehen oder auch nicht geschehen ist, hat er tatsächlich dokumentiert.

„Als wir unser Haus damals gekauft haben, hieß es, dass der Blick in Richtung Rhein unverbaubar sei“, erinnert sich Hans Brutscher. Er sollte noch eines Besseren belehrt werden. Aus den Fenstern im Erdgeschoss blicken er und seine Frau heute nur auf das Campingplatzgebäude. Schauen die beiden im ersten Stock aus dem Fenster, sind darüber hinaus immerhin ein Stück des Loreleyfelsens und ein Teils des Rheins zu sehen. Unverbaut hätten die beiden den Ausblick, für den in der Hauptsaison täglich Busse voller Touristen aus aller Welt anhalten.

„Wir wohnen hier in einer der schönsten Ecken des Tals, damit wird so viel Werbung gemacht, und dann steht da so ein Saustall“, sagt Brutscher. „Sechs Jahre lang hatten wir an unserem Haus ein Transparent hängen. ,So muss man sich das Welterbe vorstellen‘, stand darauf. Gesehen haben das alle Entscheidungsträger, gehandelt hat niemand“, sagt Lilly Brutscher. Und das, obwohl Teile des Gebäudes laut Brutscher schwarz gebaut wurden – also ohne Baugenehmigung. „Es ist beschämend, dass niemand aus der Kommunalpolitik mal mit uns Anwohnern über das Problem spricht. Es wird einfach hingenommen, dass Robert Gärtner dort macht, was er will“, sagt Lilly Brutscher.

Thomas Bungert, VG-Bürgermeister

„Wie stellt sich die ganze Situation aus Ihrer Sicht dar?“, frage ich Thomas Bungert zu Beginn unseres Gesprächs.

„Übel“, sagt Bungert und lacht.

Dann sagt er, dass er ein bisschen weiter ausholen muss, um den Streit zu erklären. Im Folgenden also seine Aussagen von mir zusammengefasst:

„Zur Zeit meines Vorgängers gab es Überlegungen, den Campingplatz und die Gewerbebetriebe von dieser exponierten Lage in St. Goar weg auf die Höhen zu verlegen. Da wurden wohl früher Fehler gemacht, weil man über die Presse mitteilte, dass es einen neuen Bebauungsplan für dieses Gebiet geben soll. Das ist natürlich schwierig, wenn ich so was als Gewerbetreibender aus der Zeitung erfahre. Man kann darüber streiten, ob es schön ist, vom Loreleyfelsen hinab auf den Campingplatz zu schauen. Ich persönlich finde das nicht schlimm, das ist ja auch ein Wirtschaftsfaktor für die Region.

Die Familie Gärtner fasste schließlich den Plan, dort neu zu bauen. Der Stadtrat sah die Notwendigkeit eines neuen Wirtschaftsgebäudes, wollte die Baumaßnahme aber auf das Mindeste beschränken, was die Größe des Gebäudes angeht. Die Familie Gärtner wollte dann aber immer größer bauen. Der Stadtrat stimmte einer Bebauung grundsätzlich zu. Robert Gärtner hat jedoch auf Vergrößerung prozessiert. Das ging bis vors Oberverwaltungsgericht und wurde dort schließlich abgelehnt. Begründet wurde das mit dem Welterbestatus, außerdem reiche der von der Stadt genehmigte Bebauungsplan für die Bedürfnisse des Campingplatzes aus.

Es wurde allerdings von Gärtner nicht höher gebaut als erlaubt. Diesbezüglich gab es zwar schon häufiger Hinweise, das entspricht aber nicht den Tatsachen. Gärtner wollte acht Meter länger bauen, das hat der Stadtrat jedoch nicht genehmigt. Seitdem prallen da zwei Welten aufeinander, das Ganze hat sich regelrecht hochgeschaukelt. Gärtner hat dann den Rohbau gebaut, irgendwann ging es auf der Baustelle jedoch nicht mehr weiter. Das ist seine Art des Protests.

Weil er mit Vertretern der Stadt St. Goar nicht mehr spricht, habe ich dann mehrfach das Gespräch mit Robert Gärtner gesucht. Ich sagte ihm, für ihn ist es betriebswirtschaftlich nicht förderlich. Er kann das Gebäude seit Jahren ja nicht komplett nutzen. Und für die Region ist es auch eine Katastrophe, wenn der Rohbau weiterhin so dort steht.

Gärtners Sohn Martin kam irgendwann mit in den Betrieb, was mir gut gefällt, weil ich mit ihm gut und vernünftig reden kann. Mit ihm habe ich auch eine Absprache getroffen: Wenn der neue Bauantrag, der gerade läuft, genehmigt wird, wird er das Gebäude fertigstellen. Da geht es um minimale Veränderungen. Ich bin guter Dinge, dass ich mit Martin Gärtner eine Lösung finde.

Wie sagt der schlaue Jurist: Immer, wenn man rechtlich nicht weiterkommt, sollte man schauen, was menschlich geht. Wenn das Gebäude mal fertig ist und rundherum alles gescheit angelegt ist, kann das durchaus eine Bereicherung für die Region sein. Der Schandfleck besteht ja nur darin, dass es gerade total verwahrlost dort aussieht. Das ist eine der exponiertesten Lagen im Tal, und dann steht da so eine Ruine. Das geht gar nicht. Da muss jetzt mal eine Lösung herbei.“

Robert Gärtner, Inhaber des Campingplatzes

Nach mehrfachem Mailkontakt sichert Robert Gärtner zu, mir eine schriftliche Stellungnahme zukommen zu lassen. Nach einigen Wochen schließlich treffen wir uns am Campingplatz, wo der 74-Jährige mir eine sechsseitige Erklärung vorliest und übergibt. Anschließend besichtigen wir gemeinsam den Campingplatz und das besagte Gebäude.

Die vollen sechs Seiten der Stellungnahme hier abzubilden, sprengt den Rahmen. Denn Robert Gärtner holt noch wesentlich weiter aus als Thomas Bungert, um die derzeitige Situation zu erklären. Ich habe daher versucht, die Situation, wie Robert Gärtner sie schildert, zusammenzufassen. Nur so viel sei gesagt: Seine Erklärungen reichen zurück bis ins Jahr 1880, als Gärtners Großvater das heutige Campingplatzgelände noch als Viehweide nutzte. Später, in den 1950er-Jahren, kamen schließlich die ersten Urlauber, um auf dieser Fläche ihre Zelte aufzuschlagen. Unter Robert Gärtners Vater entsteht schließlich der Campingplatz, dessen Pachtvertrag er dann 1965 gemeinsam mit seinem Bruder Franz-Josef Gärtner übernimmt.

Es folgen Streitigkeiten zwischen Robert Gärtner und der Stadt St. Goar. Es geht zunächst um die Verlängerung des Pachtvertrags und schließlich auch um den Verkauf des Campingplatzgeländes. 1983 erwirbt Robert Gärtner nach einigem Hin und Her das Areal. „Die Stadt St. Goar hielt dann im Laufe der kommenden Jahre säckeweise Knüppel bereit, um der Familie Gärtner den Geschäftsbetrieb unmöglich zu machen“, schreibt Gärtner. Er spricht von „Schikane-Aktionen“ durch die Stadt.

Mehr als zehn Jahre wartete Gärtner auf die Erstellung eines Bebauungsplans für den Campingplatz. Als dieser endlich vorliegt, gibt es erneut Streit. Es geht um die Position des geplanten Gebäudes und um die Dachform. Gärtner plante ein 33 Meter langes Gebäude mit drei Etagen. Die Kreisverwaltung erteilt ihm jedoch nur eine Genehmigung für das Untergeschoss. Gärtner baute also zunächst nur ein 33 Meter langes Untergeschoss und zieht vor die Bezirksregierung in Koblenz.

Dort sagte man ihm, dass er auf dieses Untergeschoss nur Obergeschosse mit einer Länge von 28 Metern aufsetzen dürfe. Gärtner willigt ein, um mit dem Bau fortfahren zu können. „Das Untergeschoss hat somit auf der Länge von fünf Metern keinen Dachaufbau und steht frei“, schreibt Gärtner.

„Weil ich mir das nicht gefallen lassen wollte, habe ich einfach das Gebäude ohne Fenster stehen lassen und warte auf die Genehmigung.“ Robert Gärtner will auch die verbliebenen fünf Meter Untergeschoss überbauen dürfen. „Um mein Bauvorhaben so zum Abschluss zu bringen, wie es ursprünglich geplant war, werde ich wohl eine Normenkontrollklage einreichen müssen. Zum Glück kann ich sagen, dass ich ein bankschuldenfreies Unternehmen habe und der ganzen Sache mit Gelassenheit entgegensehen kann“, schreibt Robert Gärtner am Ende seiner Erklärung.

Die unendliche Geschichte – ein Kommentar

Es klingt wie ein Fall aus der Kategorie „Der reale Irrsinn“ des NDR-Satire-Magazins Extra3. Und genau dort könnte man diese Geschichte auch getrost platzieren. Ausgehend von den Planungen des Gebäudes, zieht sich dieser Streit nun schon über drei Jahrzehnte. Seit fast zwei Jahrzehnten steht das Gebäude unvollendet direkt gegenüber der Loreley. Für jedermann erkennbar, egal, ob von der B 9, der B 42, vom Rhein oder sogar vom Loreleyfelsen herab betrachtet. Von einem Schandfleck ist die Rede.

Jetzt scheint endlich mal Bewegung in die Sache zu kommen. Warum ausgerechnet jetzt? Meine Vermutung: die Bundesgartenschau. 2029 wird sie kommen, das ist seit Kurzem beschlossene Sache. Und die Loreley, das versteht sich ja von selbst, wird dabei eine wichtige Rolle spielen. Da ist der Politik und allen Verantwortlichen so ein Gebäude an exponierter Lage natürlich ein Dorn im Auge. Ein Dorn, der sich längst entzündet hat. Der so tief sitzt, dass es mittlerweile fast unmöglich erscheint, ihn noch beseitigen zu können. Ein Dorn, den man längst hätte ziehen müssen.

Wenn die Buga dieses Problem nun endlich löst, dann ist das schön und gut. Dann mussten aber trotzdem Touristen wie Einheimische den Anblick dieses Gebäudes viel zu lange ertragen. Ich würde nicht so weit gehen, dass dieser Anblick vielleicht sogar den ein oder anderen Gast im Tal abgeschreckt hat wiederzukommen. Zumindest aber werden sich einige gefragt haben, warum es damit nicht vorangeht und was es damit wohl auf sich hat. „Ich weiß nicht, was soll es bedeuten“, dieser Satz bekommt hier einen ganz neuen Geschmack.

Bis zur Buga 2029 bleibt nun noch ein weiteres Jahrzehnt Zeit. Bleibt zu hoffen, dass dieser lange Zeitraum nicht notwendig sein wird, um das Problem an der Loreley endlich zu lösen.

 

Und hier sind die Fotos zum Durchklicken:

22 Kommentare

  • Frank, Hindenburg says:

    Liebe Mitschreiber,
    dass man Herrn Gärtner von Seiten der Behörden teilweise böse mitgespielt hat lässt sich meiner Meinung nach nicht leugnen.
    Und was macht der Mann? Er steht immer noch, und wenn es nicht in Ihrem Umfeld passieren würde, wären Ihm Ihre Sympathien sicher.
    Bleiben Sie bitte weiter stehen Herr Gärtner.
    MfG Frank Hindenburg

  • Jan Parlach says:

    Der Mittelrhein, Ruinen über Ruinen. Viele sind seit mehreren hundert Jahren in dem Zustand. Jetzt wurde der Ruinenbestand aktuell durch 2 weitere Exemplare der Neuzeit ergänzt. Wenn sich alles so weiter entwickelt, dann wird der Reisende durch das romantische Tal in 100 Jahren mit einem Schauer über den Rücken sich die Geschichte anhören die hinter den Ruinen steht: Der Kampf eines uralten,aber guten, knorrigen Zwerges gegen die Mächte der Finsternis in Gestalt der Bürokratie. Der Sage nach haust der Zwerg noch immer im Keller des unvollendeten Wohnhauses, aber unterhalb des Grundwasserspiegels weswegen man ihn nicht zu Gesicht bekommt.

    In diesen fernen Zeiten wird die Loreley verhärmt, mit Falten der Resignation im Gesicht, die blonden Haare längst ergraut und verfilzt, weiter vom Felsen auf die Ruinen herunter blicken. Die Lyra liegt mit zerrissenen Saiten zu Füßen der Loreley. Vor Gram hat die Loreley angefangen den St. Goarshausener Wein zu trinken. Die leeren Flaschen stapeln sich vor ihre Füßen Gelegentlich poltert eine Flasche den Felsen herunter und schlägt auf der B 42 auf. An der B 42 kragt inzwischen eine Besucherplattform über dem Wasser aus. Die zahlreichen Besucher aus dem fernen China und vom Eiland Pitcairn tuscheln aufgeregt bei den Worten des Fremdenführers ob dieses Dramas.
    Der Stadt St. Goarshausen hat dank dieser Attraktion den wirtschaftlichen Turnaround geschafft. Es wird für die kommenden Jahre mit 250 Bussen pro Tag gerechnet die diese neuzeitliche Ergänzung des mittelrheinischen Ruinenbestandes bestaunen wollen.

    Mein Vater hat mir zu seinen Lebzeiten hinterlassen, dass der Gärtner – Trust schon damals gerne seine eigenen Regeln aufgestellt hat.Möglicherweise ist da die Ursache für die griechische
    Tragödie in rheinischer Ausprägung zu suchen? Er redete da über einen Zeitraum vor ca. 50 Jahren.

    • Robert Gärtner St. Goar says:

      Sehr geehrter Herr Jan Parlach,

      Ihr Kommentar ist leider nicht von Sachverstand getragen.
      Mein Vater hat mir für solche Fälle einen Spruch vererbt:

      Was kümmert den Mond, wenn ihn ein Hund anbellt ?

    • Jan Parlach says:

      Lieber Herr Gärtner,
      es war nicht meine Absicht diese Sache sachlich und rational zu durchdringen. Dies ist schlichtweg unmöglich. So muss die Loreley samt allen Besuchern des Hot Spots „Loreleyfelsen“ im Welterbe weiterhin diesen unsäglichen Anblick hinnehmen.

    • Robert Gärtner St. Goar says:

      Sehr geehrter Herr Jan Barlach,

      haben Sie sich das Gebäude denn mal wirklich genau angesehen, bevor Sie solche
      Sprüche loslassen ?

      De gustibus non est disputandum.

      Mit freundlichen Grüßen
      Robert Gärtner

  • Jan Pachmayer says:

    Es ist ein grässlicher und beleidigender Anblick „aus uralten Zeiten“.Heinrich Heine wird sich im Grabe herum drehen und das Lied von der Loreley wohl umschreiben wollen in dem Sinne, dass diese bemitleidenswerte Blondine jeden Tag, 24 Stunden lang, diesem Anblick ausgesetzt ist.

  • Paul M. says:

    Unglaublich was hier vom Stapel gelassen wird. Ich kann verstehen das dieses Thema von den Seiten inzwischen bestimmt auch emotional und nicht nur sachlich behandelt wird. Aber das hier viele einfach auf den Bauherren losgehen ist mir unverständlich.
    Hier scheinen sehr viele vom ‚,Fach‘‘ zusein und ein juristisches Studium zu besitzen.
    Das der Bebauungsplan erst nach 10! Jahre fertig war ist doch auch sehr verwunderlich.
    Dennoch möchte ich keiner Seite zu nahe treten da ich nicht persönlich involviert bin.
    Ich hoffe es wird eine Lösung gefunden welche für alle annehmbar ist.
    Lg

    • Robert Gärtner St. Goar says:

      Sehr geehrter Paul M.

      Vielen Dank für Ihren Beitrag. Wie es aussieht, sind Sie nicht von vorn
      herein voreingenommen, sondern Sie machen sich Ihre eigene Gedanken.

      Ich habe mir vorgenommen, in der Sache stückchenweise über die Hintergründe
      zu berichten, denn das, was die Stadt St. Goar, vertreten durch den damaligen Bürgermeister Kurt Mebus im Jahr 1982/983 sich erlaubt hat, kann man ohne
      Umschweifen als Amtsmissbrauch bezeichnen.

      Die Familie Gärtner, sprich mein Großvater, mein Vater sowie mein Bruder
      und ich, wir hatten das Gelände damals, 1982/1983, bereits mehr als
      100 Jahre gepachtet.

      Mein Großvater und mein Vater hatten das Gelände, welches Staatseigentum
      war und von der Wasser- und Schifffahrtsverwaltung verwaltet wurde, zunächst als landwirtschaftliche Fläche gepachtet.

      Kurz nach Ende des 2. Weltkrieges kamen dann die ersten Gäste mit selbst gebauten Zelten aus Bettüchern auf diese Wiese um zu zelten.
      Mein Vater erkannte darin eine Geschäfts-Möglichkeit und hat sich an die
      Wasser- und Schifffahrtsverwaltung gewandt, um vom Vermieter
      eine Erlaubnis für den Betrieb eines Zeltplatzes zu bekommen.

      Durch Einfluß der Stadt St. Goar hat mein Vater nur einen Pachtvertrag mit einer Laufzeit von einem Jahr bekommen, der sich allerdings immer wieder selbst verlängerte.

      Meinem Vater wurde ausdrücklich nur die Aufstellung von Holzbuden genehmigt. Diese Holzbuden mußten bei Hochwasser immer wieder abgebaut oder abtransportiert werden.
      Vorausschauend handelnd hat mein Vater alle Grundstücke, die zwischen der
      Rheinwiese und der B9 lagen, von vielen Einzel-Eigentümern gekauft.

      Das Gelände, wo das Campingplatz-Gebäude jetzt steht, war eine harte Nuss,
      denn die Eigentümer, die Geschwister Schneider wollten das Gelände nicht
      an meinen Vater verkaufen. Es mußte also ein befreundeter Strohmann eingeschaltet werden, der das Gelände dann gekauft und an meinen Vater weiter verkauft hat.

      So hat mein Vater dann die ganzen Grundstücke entlang der
      B9 zwischen der Rheinwiese in Richtung Rhein gekauft.

      Später, so um 1952 hat mein Vater dann tatsächlich die Baugenehmigung
      für den Bau einer Toilettenanlage aus Beton auf seinem Eigentum erhalten.

      Diese Toilettenanlage war in das Grundstück rechts vom Seelenbach in die
      Mauer zwischen B9 und Rheinwiese auf dem Eigentum Gärtner positioniert.

      So um das Jahr 1982 waren die Gebrüder Gärtner Pächter der Rheinwiese
      mit einem Vertrag mit einer Laufzeit von einem Jahr.

      Die Bundesrepublik Deutschland, vertreten durch die Wasser- und Schifffahrtsverwaltung hatte das Eigentum an das Land Rheinland
      Pfalz abgegeben.

      Zu dieser Zeit suchte ich dann damals den amtierenden Bürgermeister Kurt
      Mebus in St. Goar auf und habe ihn gebeten, mir zu helfen einen längerfristigen Vertrag zu bekommen, damit ich auf dem Gelände investieren kann.

      Herr Mebus sagte mir zu ,mir zu helfen und fuhr mit mir zusammen zum Wasserwirtschaftsamt in Koblenz.

      Später habe ich dann erfahren, daß dieser Bürgermeister ein falsches
      Spiel spielte, denn er hat in Wirklichkeit versucht, mir das Gelände weg zu nehmen.

      Diese Information habe ich erfahren, als ich etwa 1/2 Jahr später mal alleine nach Koblenz zum Wasserwirtschaftsamt gefahren bin und der leitende Beamte des
      Wasserwirtschaftsamtes mir sagte, „wissen Sie denn nicht, daß die Stadt St. Goar
      das Gelände kaufen will.“

      Ich wußte das natürlich nicht und dann habe ich die Landesregierung informiert,
      daß ich das Gelände kaufen will. Die Landesregierung sagte mir, wenn eine
      Stadt ein Gelände kaufen will, dann müssen wir der Gemeinde den Vorrang geben
      und ich hatte dafür Verständnis.
      Nun gab es aber einen Sonderfall, ein Zipfel in der Größe von etwa 20 qm
      vom Campingplatzgelände ragte in den Parkplatz, der im Eigentum der Familie
      Gärtner war und ich fragte, ob wir denn nicht zumindest diese kleine Fläche
      als Eigentum erwerben können. Das Finanzministerium, vertreten durch den
      Ministerialdirektor Dr. Arens hat mir zugesagt, daß wir bei einem Verkauf diesen
      kleinen Zipfel in jedem Fall bekommen.

      Es verging eine Zeit und 1982 bekamen wir die Kündigung für den Pachtvertrag.

      Etwa 1/2 Jahr später kamen dann die Herren Frommen und Rettau zu uns
      in Restaurant Loreleyblick und haben mit mir gesprochen.
      Die Herren sagten mir, „wir haben Ihren Campingplatz gekauft und möchten zum Betrieb von Ihnen die Toilettenalge, die auf Ihrem Eigentum steht, pachten.“

      Ich setzte mich zu den Herren und habe mir angehört, was sie zu sagen hatten
      und die Herren bezüglich einem Pachtvertrag hingehalten.

      Nachdem die Herren gegangen waren, habe ich damals meinen Fernschreiber
      laufen lassen und alle Medien angeschrieben. Die Rheinzeitung war auch dabei, aber
      die hat nicht reagiert. Die Bild Zeitung aber hat sich meiner angenommen
      und erreicht, daß mir das Finanzministerium Rheinland Pfalz in Mainz
      einen Termin mit dem Finanzminister Dr. Wagner gegeben hat.

      Der Bürgermeister das Stadt St. Goar Kurt Mebus hatte mit der Vertreterin
      des Finanzamtes St. Goar einen vorläufigen Kaufvertrag für das Camping-
      Gelände geschlossen.

      Der Vertrag war vorbehaltlich der Zustimmung durch das Ministerium geschlossen.

      Der Bürgermeister Kurt Mebus hat das Gelände, obwohl er also noch gar nicht rechtmäßiger Eigentümer war, in einer Eilentscheidung in der gleichen Stunde
      beim gleichen Notar, an die Herren Frommen und Rettau, die gleichzeitig Betreiber des Campingplatzes in Hausbay waren, zum gleichen Preis von unter hunderttausend DM direkt weiter verkauft.

      Der Ministerialdirektor Dr. Arens hatte mir zugesagt, daß wir in jedem Fall den
      kleinen Zipfel bekommen, wenn das Gelände verkauft wird.

      Der Minister hat mir bei der Besprechung gesagt: „Das was die Stadt St. Goar
      gemacht hat, ist nicht in Ordnung, denn wenn die Stadt St. Goar das Gelände
      nur kaufen wollte um es weiterzuverkaufen, dafür brauchen wir die
      Stadt St. Goar nicht.

      Den vorläufigen Kaufvertrag werden wir nicht genehmigen.
      Wir werden das Gelände jetzt öffentlich zum Verkauf ausschreiben
      und dann können auch Sie mitbieten.“

      Es folgte also eine Ausschreibung in der Rhein Zeitung und die Gebrüder
      Gärtner waren letztlich Höchstbieter mit einem Gebot von mehr als dem sechsfachen des vorherigen Preises.

      Der Zweithöchste Bieter bekam die Möglichkeit für ein Nachgebot, hat sein
      Gebot aber nicht erhöhen wollen und so kam es zur Kaufverhandlung.

      Zusätzlich mußten wir uns verpflichten, noch 15.000,00 DM für einen von
      der Stadt St. Goar aufzustellenden Bebauungsplan zu bezahlen.

      Am 7.5.1983 wurde der notarielle Vertrag geschlossen und am 11.5.1983
      habe ich den Kaufpreis und das Geld für den Bebauungsplan überwiesen.

      Für den Bürgermeister Kurt Mebus war die Sache damit noch nicht erledigt, der
      hat versucht mit seinem vorläufigen, nicht genehmigten Vertrag das Grundbuch
      mit einer „Auflassungsvormerkung“ zu sperren.

      Nach dem Motto: Gärtner immer eine Nasenlänge voraus, war ich jedoch
      schneller und habe das Grundbuchamt durch Vorlage meines Kaufvertrages
      bereits am 7. Mai 1983 informiert und gesagt, daß der Notar zu kontaktieren
      ist, wenn irgend etwas in der Sache kommt.

      Der Bürgermeister hat Befangenheitsanträge gegen die Richter am Amtsgericht
      gestellt und Erinnerung beim Landgericht eingelegt. Die Landesregierung sagte
      mir, ich brauche mir keine Sorgen zu machen und die Landesregierung würde
      alles für mich regeln.

      Aus den vor genannten Zeilen kann jeder der klar denken kann wohl entnehmen,
      daß die Stadt St. Goar danach inspiriert war, alles nur erdenkliche zu tun, um
      mir den Betrieb des Campingplatzes unmöglich zu machen.

      Im Unterkunftverzeichnuns der Hotels von St. Goar war der Campingplatz
      Loreleyblick mit der Adresse und Telefonnummer Frommen und Rettau
      Campingplatz Hausbay mit ihrer Telefonnummer eingetragen.
      Obwohl ich zu diesem Zeitpunkt rechtmäßiger Eigentümer war, hat die Stadt
      St. Goar, vertreten durch die Leiterin des Fremdenverkehrsamts Frau Claudia
      Schwarz, mir das Anbringen eines Stempels zur Richtigstellung bezüglich des
      Campingplatz – Eigentümers verweigert.

      Was soll man dieser Tatschte noch hinzu fügen ?
      Das ist noch mehr als Schikane.

      Im Bebauungsplan wurde als Schikane alles gegen meine
      Wünsche nur Unsinn zu meinem Schaden festgelegt,
      wie die Fachbehörde , das Wasserwirtschaftsamt der Bezirksregierung
      festgestellt hat.

      Ein Bauantrag, der zu 100% konform zum Bebauungsplan war, wurde
      abgelehnt, weil die Bezirksregierung den Bebauungsplan für nichtig
      erklärt hat.

      Das Wasserwirtschaftsamt als Fachbehörde der Bezirksregierung hatte wie
      es vernünftig war, den Standort für das Gebäude genau an der Stelle
      vorgeschlagen, wo es jetzt steht.

      Problem nur, dieser Bereich ist nicht im Bebauungsplan als Baubereich,
      sondern als Außenbereich zu behandeln und damit hatte die Stadt St. Goar
      jede Menge Möglichkeiten, uns zu schikanieren.

      Es folgte eine Veränderungssperre nach der Anderen, um meine
      Wirtschaftskraft zu brechen, das nützte aber nichts, denn ich bin
      nicht nur in St. Goar aktiv.

      Der damalige Verbandsbürgermeister Schmitt war gut drauf, er erwägte mir
      die Nutzung des Campingplatzes einzuschränken, weil es zu wenig Sanitär-
      Einrichtungen gab. Die Bauanträge für Sanitäreinrichtungen wurden durch
      Veränderungssperre auf Eis gelegt, weil der Bebauungsplan noch nicht
      rechtskräftig war, aber „Nutzungseinschränkung“ geplant.

      Nach dem Moto, wie Goldschmieds Jung „gepfiff ist nicht gesung“,
      habe ich Sanitärcontainer gekauft und so dem Bürgermeister den
      Wind aus den Segeln genommen.

      Wer so von den Behörden schikaniert wird, der muß schon einen
      starken Willen haben.

      Mit freundlichen Grüßen Robert Gärtner St. Goar

  • I. Kachel says:

    Auch ich möchte mich bei Herrn Bröder bedanken, daß er ein so heißes Eisen des Rheintales anspricht und eine Mediation angestoßen hat. Ich glaube es ist dringend an der Zeit, dass die verhärteten Seiten sich langsam auflösen.
    Wäre es nicht für alle ein guter Kompromiss, wenn Herr Gärtner Sen., die Stadt St. Goar und die Bezirksregierung sich darauf einigen, dass das Dach auf das Erdgeschoß heruntergezogen wird.
    Dies würde zwar bedeuten, dass Herr Gärtner das OG abreißen müsste. Aber dafür könnte die Stadt St. Goar nebst anderen zuständigen Behörden eine Verlängerung um 10-15 m des Gebäudes im UG und EG in Richtung der anderen „Bauruine“ (die wohl auch Fam. Gärtner gehört) erlauben.
    Der Schandfleck würde beseitigt und auch die Eigentümer auf der anderen Straßenseite kämen – wenn auch nur halbwegs – zu Ihrem „Aussichts“-Recht.
    Ich glaube mit dieser Regelung könnten alle zufrieden sein; die Besucher und die Anwohner des Rheintales, die Gäste des Campingplatzes, Fam. Gärtner und die Stadt St. Goar.

    • Robert Gärtner St. Goar says:

      Sehr geehrter Herr Kachel,

      zunächst vielen Dank für Ihr Interesse an der Sache.

      Lassen Sie mich zunächst sagen, daß gar nichts ader auch gar nichts
      ohne Baugenehmigung gebaut wurde. Auch das vorhandene Dach
      ist so wie es gebaut wurde genehmigt.

      Es war allerdings so, daß ich das Verwaltungsgericht bemühen mußte
      um eine Genehmigung für das Dach mit so genannter Aufdachdämmung
      zu bekommen. Es ging um eine Höhenbegrenzung um ca. 20 cm.
      Bevor das Dach drauf gebaut wurde, war also die Genehmigung da.

      Die von Herrn Brutscher verbreitete Ansicht, es wäre ohne Baugenehmigung
      so hoch gebaut worden ist kompletter Unsinn.

      Es hat zwar mal einen Baustopp gegeben weil nicht genau nach der
      Genehmigung gebaut wurde, das hatte aber nichts mit der Höhe des
      Gebäudes zu tun. In dem konkreten Fall hat der Maurer die Zeichnung nicht
      richtig gelesen und rheinseitig die Fenster etwas anders gebaut als in der Genehmigung vorgesehen. Wenn ich mich recht erinnere waren 3 größere
      Fenster vorgesehen und statt dessen sind 4 kleine Fenster gebaut worden.
      Wie gesagt, wegen dieser Tatsache wurde der Bau für einige Zeit eingestellt
      und nachdem dann ein Nachtrag eingereicht wurde, wurde diese Lappalie genehmigt.

      Eines sollten Sie aber noch wissen:

      Es wurde ein Gebäude mit 3 Geschossen in der Länge von 33 lfm. geplant.
      Wir mußten 19 Jahre, ja wirklich 19 Jahre auf die Baugenehmigung warten
      und dann hat man uns die Baugenehmigung nur für das Untergeschoß erteilt
      indem man alle Etagen darüber weg gestrichen hat.

      Man hat mich gezwungen auf dieses Untergeschoß ein Gebäude in der
      Länge von 28 lfm. zu bauen, weil ich sonst keine Genehmigung bekommen
      würde. Die Stockwerke oben drauf waren nie ein Thema, das was der
      Herr Hans Brutscher da behauptet ist ein Märchen.

      Ich durfte also auf das Untergeschoß in der Länge von 33 lfm. nur ein
      Gebäude in der Länge von 28 lfm. drauf bauen.

      Ich habe den Bebauungsplan bezahlt und der Planer, Herr Karst hatte
      mir damals gesagt, ich müsse ihm zusätzlich noch den Auftrag für einen
      Gestaltung- und Entwicklungsplan zusätzlich erteilen, denn sonst würde
      ich sehen, wie lange es dauert. Her Herr Karst hat über 10 Jahre für den
      Bebauungsplan gebraucht und nur Unsinn geplant. Der damalige
      Landrat Dr. Jäger hat, wie mir berichtet wurde, dem Bebauungsplan die
      Unterschrift verweigert und so wurde der Bebauungsplan von dem
      Beigeordneten unterschrieben, als der Herr Dr. Jäger nicht mehr im Amt war.

      Für heute möchte ich mal meine Information beenden.

      Wer mich kennt, daß weiß, das ich mein Unternehmen nach dem Motto:
      Verlässlichkeit ist das A&O eines Unternehmen führe.

      Übrigens für alle, die andere Informationen haben, sei gesagt, ich habe die
      Hotel- und die Campingplatzverwaltung bereits vor mehr 10 Jahren in die
      Hände meines Sohnes gelegt.

      So wie es aussieht, ist mein Sohn sehr erfolgreich.

      Ich lade alle Leute, die sich interessieren ein, sich das Untergeschoß des
      Gebäudes einmal anzusehen. Es ist sehenswert, dort gibt es eine
      Sanitär – Anlage mit Fußbodenheizung, die es so kaum anderswo gibt.

      Mit freundlichen Grüßen
      Robert Gärtner St. Goar

  • ZOLI says:

    Leider sieht man an den vielen Erklärungsversuchen, auch wenn Herr Gärtner RECHT haben sollte, dass er leider nur seine Seite sieht und mit allen Mitteln die ihm zu Verfügung stehen um sich „schlägt“.
    Über seine Mitmenschen und auch Besucher von St Goar macht sich Herr Gärtner keine Gedanken, nur er ist der Geschädigte und die anderen haben Schuld. Sicherlich findet sich auch ein Teil der Schuld, wenn vielleicht auch ein geringer, bei Herrn Gärtner. Der gute Mann sollte seinem Sohn endlich die Führung überlassen und sich zu Ruhe setzen oder über seinen Schatten springen und auf seine Mitmenschen zu gehen.

    • Robert Gärtner St. Goar says:

      Sehr geehrte Frau oder Herr ZOLI,

      ganz gleich was Sie schreiben, mich kann nichts aus der Ruhe bringen.
      Mir ist bekannt, daß diese Tatasche andere Leute aufregt, aber ich kann
      dafür nichts. So ist halt meine Natur.

      Mein Sohn führt das Hotel und den Campingplatz wie Sie auf der Webseite
      http://www.camping-loreleyblick.de sehen können bereits seit mehr als 10 Jahren,
      genauer gesagt, seit 2002 und 2004.

      Mit freundlichen Grüßen
      Robert Gärtner St. Goar

  • carsten_rook@hotmail.com says:

    Na da gibt es doch eine Lösung die alle Parteien zufrieden stellen kann/könnte.
    Man reißt das obere Stockwerk ab,so ist der Blick auf die Loreley wieder gegeben.Wäre vielleicht eine Lösung und der“Schandfleck/Rohbau“könnte vollendet werden.

    • Robert Gärtner St. Goar says:

      Sehr geehrter Herr Carsten Roock,

      Sie wollen eine genehmigtes Gebäude abreißen. Ihnen kann wohl nur noch der Doktor helfen.

      Mit freundlichen Grüßen

      Robert Gärtner St. Goar

  • Was ändert das daran, dass Sie jetzt nach so vielen Jahren immer noch schmollen?
    Bauplan und Bebauungsplan sind zwei sehr unterschiedliche Begriffe. Lassen Sie endlich Fachleute zur Regelung ran, damit diese Zement-Posse ein Ende findet. Prozessieren kostet immer Geld und bringt selten weiter. Ich weiß, wann etwas über mein Wissen geht und lasse mir rechtzeitig kompetent helfen. Das beinhaltet, dass ich mir helfen lassen will und ich mich in Zurückhaltung zu üben habe. Was haben Sie noch zu verlieren? Wollen Sie als verschnupfter Ruinenbauer in die Geschichte eingehen und noch Ihre Erben darunter leiden lassen?

    • Robert Gärtner St. Goar says:

      Sehr geehrte Frau Thies, Sie haben nicht einmal „Halbwissen“ und kommentieren hier mit
      sexistischen Sprüchen. Ich habe Ihnen angeboten, Ihnen den Sachverhalt zu erklären.
      Per Telefax habe ich Ihnen eine Kopie von meinem Kommentar geschickt und Sie haben
      darauf nicht reagiert, weil Sie mit Ihren 2 Ferienwohnungen, die Sie bei booking.com anbieten
      wohl zu sehr beschäftigt sind, oder liegt es daran, daß Sie gerne unsachliche Kommentare
      verfassen und Rat geben wollen ? Was haben Sie denn bisher schon geleistet, daß Sie mir,
      der immerhin schon 55 Jahre erfolgreich selbständig arbeitet einen Rat geben können ?
      Dummes Geschwafel braucht hier kein Mensch.

      Mit freundlichen Grüßen, Robert Gärtner St. Goar

    • Jan Parlach says:

      Ja, Frau Thies, was haben Sie schon geleistet? Neue Ruinen im Zentrum des Rheintales errichten kann noch lange nicht jeder. Das bedarf einer bestimmten Befähigung. Das muß man können.

  • B. Schüller says:

    Das ist in Rhens auf der Hochstraße ebenfalls ähnlich gelagert. Das wäre auch ein Thema, zu dem sich ein Artikel lohnt.

  • Jan Pachmayer says:

    Nun stellt man sich die Frage, was mit der 2. Bauruine, unweit des Campingplatzes anliegt. Bauruine ist ggf. etwas übertrieben, zumindest sind Fenster eingebaut. Man sagt wohl besser Rohbau.

  • Lieber Christoph Bröder, danke für die umfassende Aufklärung und den Beginn einer Mediation. Gemeinwohl scheint hier von allen Seiten ein Fremdwort zu sein. Dabei lebt ein Campingplatz und der angrenzende Ort vom Gemeinwohl, sprich den Menschen. Die, die dort Urlaub machen möchten und denen, die daran verdienen möchten. Ich würde mich schämen, meinen Gästen so ein Desaster zuzumuten. Hauptsache der Reibach stimmt. Ein Jammer, dass diese Angelegenheit auf der Eitelkeit der harten Männer fusst…

    • Robert Gärtner St. Goar says:

      Sehr geehrte Frau Thies, der Herr Bröder hat sich bemüht „Licht ins Dunkel“ zu bringen.
      Bei einer so komplexen Sache kann ein Journalist natürlich nicht ausführlich über die Fakten
      berichten und so sind wesentliche Tatsachen unter den Tisch gefallen. Es wurde zum Beispiel
      nicht berichtet, daß die damalige Fachbehörde der Bezirksregierung das Wasserwirtschaftsamt
      den Bebauungsplan als nichtig erklärt hat. Es wurde nichts, aber auch gar nichts nach diesem
      Bebauungsplan, den ich bezahlt habe gebaut und auf Empfehlung des Wasserwirtschaftsamtes
      dort gebaut wo das Gebäude halbfertig steht. Später hat das Verwaltungsgericht und das Oberverwaltungsgericht gesagt, daß es den Begriff „Nichtig“ den das Wasserwirtschaftsamt von der Bezirksregierung gebraucht hat rechtlich nicht gibt, daher wäre der Bebauungsplan gültig.
      Hier kann man sehen, daß die Behörden mich zum Spielball gemacht haben, ich aber nicht mit mir spielen lasse. Gerne schicke ich Ihnen per eMail meinen Original-Kommentar, den ich dem Herrn
      Bröder geschickt habe. Mit freundlichen Grüßen Robert Gärtner, info@robergaertner.de